Ihm geht's an den KragenThailands König Rama: Nun gibt’s Ärger von Annalena Baerbock

Thailands König Rama: Nun gibt's Ärger von Annalena Baerbock
Thailands König Rama: Nun gibt's Ärger von Annalena Baerbock

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Claudia HöchsmannClaudia Höchsmann | 15.12.2021, 13:13 Uhr

Die neue Bundesaußenministerin Annalena Baerbock hat keinen Bock auf die Spirenzien von Thai-König Rama und hat nun eine deutliche Warnung ausgesprochen.

Er hatte sich schon so schön im bayerischen Voralpenland eingerichtet: Neben zahlreichen Geliebten und 30 Pudeln, hat König Rama (69) in den letzten Wochen auch thailändischen Schätze nach München einfliegen lassen.

Thailands König Rama: Nun gibt's Ärger von Annalena Baerbock
König Ramas Villa am Starnberger See

IMAGO / Ulrich Wagner

Annalena Baerbock hat keinen Bock auf König Rama

Einem entspannten Regieren fernab von den lästigen Untertanen – die in der letzten Zeit viel zu oft gegen ihn und seine Machenschaften demonstrieren – stand also eigentlich nichts im Wege. Eigentlich. Denn seit Kurzem hat Deutschland mit Annalena Baerbock (40) eine neue Bundesaußenministerin und die hat so gar keinen Bock auf König Ramas Machenschaften.

Konkret geht es um seine Amtshandlungen auf deutschem Boden. Das ist nämlich nicht erlaubt. Auch wenn Rama dafür sogar die thailändische Verfassung geändert hat und dadurch während seiner Auslandsaufenthalte keinen Stellvertreter mehr ernennen muss. Alles schön und gut, aber in Deutschland gilt nun mal deutsches Recht, auch für einen thailändischen König.

Klare Worte aus dem Bundesaußenministerium

Das Auswärtige Amt hat nach Angaben von der „Bild“-Zeitung seine Position nun klar vermittelt und betont: „Wir gehen davon aus, dass auf deutschem Boden von ihren Vertretern (Vertreter Thailands, also König Rama, Anm. d. Red.) keine Entscheidungen getroffen werden, die der deutschen Rechtsordnung, dem Völkerrecht oder den international verbrieften Menschenrechten widersprechen.“

Auch wenn König Rama bei uns eher als König Skurril bekannt ist, ist er in Thailand als Tyrann gefürchtet und es gibt immer wieder Berichte über Menschenrechtsverletzungen. Kritik am König ist nämlich nicht erlaubt und wer es doch mal wagt, riskiert bis zu 15 Jahre Gefängnis.

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Eine Warnung mit Folgen?

Also müssen sich die Bayern vom „Thai Kini“, wie sie ihn gerne nennen, bald verabschieden? Wir vermuten nicht, denn auch wenn Rama die Warnungen von Baerbock vielleicht ernst nimmt und sich zukünftig wieder häufiger nach Thailand zum Regieren begibt, hat er doch panische Angst vor einer Thronenthebung. So verrät es zumindest ein Palastmitarbeiter der „Bild“-Zeitung. Deshalb hat er auch schon große Teile seines Hab und Guts nach Bayern verschafft, inklusive seiner geliebten Pudel.

Wir sind gespannt wie das Ganze weitergeht. Vielleicht lädt der König Rama die Bundesaußenministerin ja auch zur Audienz in seine bayerischen Residenz und lässt seinen Charme spielen, natürlich im knappen Tank-Top.