Warum musste der kleine Prinz George in Wimbledon im Anzug schwitzen?

Tony PolandTony Poland | 12.07.2022, 20:51 Uhr
Prince George in der Royal Box beim Wimbledon-Finale
Prince George in der Royal Box beim Wimbledon-Finale

Foto: IMAGO / i Images

An der Seite seiner Eltern Herzogin Kate und Prinz William gab Prinz George am 10. Juli sein Wimbledon-Debüt. Im brütend heißen London hatte der kleine Royal mit den Vorschriften des Turniers mächtig zu kämpfen.

Kurz vor seinem neunten Geburtstag ist es für Prinz George an der Zeit, das royale Zuhause öfter zu verlassen und seine Eltern zu immer mehr Auftritten zu begleiten. Besonders an Sport-Events hat der Achtjährige großen Gefallen gefunden.

Besuchte der Spross zusammen mit Mama Kate Middleton (40) und Papa Prinz William (40) im vergangenen Jahr bereits die Fußball-Europameisterschaft im Wembley-Stadion, stand jetzt ein Ausflug zum Tennis auf dem Programm. Zum großen Wimbledon-Finale kam der kleine Mann allerdings ordentlich ins Schwitzen.

Prinz George leidet unter der Hitze Londons

In der berühmten Royal Box verfolgte Prinz George am 10. Juli neben Herzogin Kate und Prinz William das Endspiel zwischen Novak Djokovic (35) und Tennis-Badboy Nick Kyrgios (27). Das Match dauerte exakt drei Stunden. Eine lange Zeit, in welcher der Thronfolger brav stillsitzen musste. In einem vorgeschriebenen Dresscode.

Prinz George begeistert beim Ausflug zum Wimbledon-Finale

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Denn auf der separaten Tribüne mit 74 Sitzen, auf die nur Königsfamilien, Regierungschefs und allerhand sonstige Prominenz aus aller Welt eingeladen wird, herrscht eine strenge Kleiderordnung. Jeans, kurze Hose und T-Shirt sind natürlich ein absolutes No-Go. Erwünscht ist ein eleganter Stil, Männer müssen Anzug bzw. Sakko und auf jeden Fall Krawatte tragen. Egal wie heiß es ist.

Da kam auch George nicht drum herum. Blöd nur, dass am letzten Sonntag in London fast 30 Grad herrschten. Laut „The Sun“ klagte der königliche Junior, dass es ihm in seinem schicken Outfit einfach zu heiß sei.  Außerdem wischte er sich mehrmals, von der Hitze geplagt, den Schweiß vom Gesicht. Einmal legte Kate auch ihre Hand auf das Gesicht ihres Sohnes.

Unverständnis im Netz

Die Fans in den sozialen Netzwerken machten sich angesichts der zu warmen Kleidung große Sorgen um Prinz George. „Wer lässt sein Kind bei über 30 Grad Hitze Anzug und Krawatte tragen? Prinz George wird immer röter und röter im Gesicht. Einfach nur grausam“, hieß es etwa auf Twitter.

Zum Glück war die Aufregung umsonst. Der Bub trank mehrfach aus einem grauen Becher und hielt bis zum Schluss tapfer durch. Besonders mit Prinz William verfolgte er gespannt das Weltklasse-Match auf dem Centre Court und fieberte mit beiden Spielern begeistert mit.

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Prinz George hatte mit der Hitze zu kämpfen

Foto: IMAGO / i Images

Meet and Greet mit Novak Djokovic

Zur Belohnung für die überstandene Schwitze-Tortur gab’s nach Spielende noch eine besondere Überraschung für Prinz George. Tennis-Ass Djokovic, der seinem siebten Wimbledon-Titel gewann, schaute nach der Siegerehrung bei dem royalen Trio vorbei.

Der Serbe hielt einen kurzen Smalltalk. „Großartig“ antwortete der sichtlich nervöse George auf die Frage der Sport-Legende, wie ihm das Match gefallen habe. Zum Schluss durfte der kleine Fan den Pokal sogar selber in die Höhe stemmen. „Lass ihn nicht fallen“, lachte Prinz William. Passierte natürlich nicht, auch diese Aufgabe meisterte George mit Bravour.