20.12.2019 17:24 Uhr

Zum Gesundheitszustand von Prinz Philip (98)

imago images / Starface

Traurige Nachrichten kurz vor Weihnachten: Prinz Philip soll in das „King Edward VII Krankenhaus“ in London eingeliefert worden sein. Wie schlecht geht es dem 98-Jährigen?

Am 20. Dezember bestätigte ein Sprecher der Royals, dass sich der Gatte von Queen Elizabeth II., in medizinischer Behandlung befinde. „Der Duke von Edinburgh ist zur Beobachtung und Behandlung ins King Edward VII Krankenhaus in London eingewiesen worden“, heißt es in dem Statement.

Vorsichtsmaßnahme

Er werde in der Klinik beobachtet und therapiert, teilte der Buckingham-Palast am Freitag in London mit. Es handele sich um eine Vorsichtsmaßnahme seines Arztes. Der Ehemann von Königin Elizabeth II. (93) war dafür vom englischen Landsitz Sandringham in die Hauptstadt gereist, aber nicht mit der Ambulanz. Genauere Details zu seinem Gesundheitszustand, wurden allerdings nicht öffentlich gemacht.

In Sandringham verbringen die Royals normalerweise gemeinsam das Weihnachtsfest. Die Queen war daher am Freitag dort hingereist. Prinz Harry und Herzogin Meghan hatten angekündigt, in diesem Jahr dem Weihnachtsfest in Sandringham fernbleiben zu wollen.

Liste der gesundheitlichen Probleme ist lang

Vor rund drei Jahren, zog sich der Brite von seinen öffentlichen Pflichten als Prinz zurück. Seitdem zeigte sich der 98-Jährige nur noch selten auf Veranstaltungen. Zuletzt zeigte im Mai 2019, auf einer Hochzeit.

In den vergangenen Jahren litt Philip mehrfach unter gesundheitlichen Problemen: Das Herz machte ihm zu schaffen, er hatte Blasenentzündungen, musste an der Hand operiert werden und bekam mit 96 Jahren ein neues Hüftgelenk. Für sein hohes Alter gilt er aber als rüstig. Erst mit 97 gab er seinen Führerschein nach einem Unfall ab. (KT/dpa)