07.02.2020 13:36 Uhr

Bastian Pastewka: Das würde er bei seiner Serie heute anders machen

Star Press /Cinnemon red

Bastian Pastewka spricht über das Ende seiner Serie ‚Pastewka‘. 2005 lief die Sitcom zum ersten Mal im Fernsehen – stolze 15 Jahre später findet sie nun mit der zehnten Staffel, die am 7. Februar startet ihr Ende.

Mit Folge 99 schließt sich das Kapitel ‚Pastewka‘ endgültig für den Comedian. Anlässlich dessen wirft der Schauspieler einen Blick zurück und verrät, wann der Entschluss zum Serien-Aus fiel.

99 Folgen sind besser als 100

„Mein Kollege Sascha Albrecht hatte eine fantastische Idee für einen überraschenden Einschnitt in Annes und Bastians Beziehungsstatus. Da war klar, das ist das Ende!“, erzählt er gegenüber t-online.

„Und was stünde besser im Geiste von ‚Pastewka‘, als mit 99 Folgen aufzuhören und nicht mit 100 – wie Bastian, der ewige Tölpel, der das große Ziel vor Augen hat, aber stets knapp verpasst.“ Die Zuschauer dürfen sich auf einen „schönen Goodbye-Moment“ freuen, verspricht der TV-Star. Über die Jahre hat Bastian wertvolle Erfahrungen als Sitcom-Entwickler gesammelt.

„Das hatte niemand vorausgesehen“

Heute würde er das Projekt daher ganz anders angehen. „Ich würde struktureller vorgehen. Als wir 2004 angefangen haben, wussten wir nicht mal ansatzweise, wie lange die Serie dauern würde. Wir sind die einzige Sitcom bei Sat.1 neben ‚Hausmeister Krause‘, die eine siebte Staffel erreichen durfte. Das hat niemand vorausgesehen“, berichtet der Komiker.

Bei einem anderen Sender hätte er definitiv weniger Unterstützung für sein Projekt erfahren, glaubt Bastian. „Bei RTL hätten wir das nicht geschafft. Bei ARD und ZDF gab es Mitte der 2000er auch schon keine Sendeplätze mehr für halbstündige Unterhaltungsformate. Wenn man es so sieht, muss man konstatieren: So rasant hat sich die Welt nicht verändert“, resümiert er.