07.02.2020 23:26 Uhr

Deshalb wird es keine sechste „The Crown“-Staffel geben

Olivia Colman, Tobias Menzies; Foto: Sophie Mutevelian

Peter Morgan gab kürzlich bekannt, dass es keine sechste Staffel der beliebten Netflix-Serie „The Crown“ geben wird, auch wenn er bereits an weiteren Episoden gearbeitet hatte.

Drehbuchautor Peter Morgan  sei beim Schreiben für die Kultserie „The Crown“ klar geworden, dass ein gewisser Abstand zwischen Serie und Gegenwart herrschen müsse. „Du kannst Geschehnisse, die gestern passiert sind, nicht komplett durchleuchten“, schilderte er im Gespräch mit der Zeitung ‚Daily Mail‘. „Es müssen zehn bis zwanzig Jahre Abstand herrschen. Und in manchen Fällen viel mehr.”

Foto: Sophie Mutevelian / Netflix

Noch lange nicht Schluss mit den Royals

In der fünften Staffel übernimmt Imelda Staunton (64, „Harry Potter“) die Rolle von Queen Elizabeth II. und tritt damit in die Fußstapfen von Claire Foy (35) und Olivia Colman (46). Die Dreharbeiten werden jedoch erst in ein bis zwei Jahren beginnen. Wie Morgan ankündigt, können sich die Fans bereits jetzt auf „explosive“ Inhalte freuen.

Das Abdrehen von ‚The Crown‘ bedeutet jedoch nicht, dass sich der Drehbuchautor für immer von der königlichen Familie trennen werde. Er könne sich gut vorstellen, ein weiteres Projekt über den Buckingham Palace in Angriff zu nehmen, erzählte er der „Daily Mail“. „Ich weiß es noch nicht, eventuell gehe ich weiter in der Zeit zurück, vielleicht vor dieser Queen“, verrät er.

Angesichts der gegenwärtigen Skandale im Palast findet Morgan klare Worte. Das Königspaar sei der Kleber, der die Royals zusammenhalte und den Ruf aufrecht erhalte. „Es ist eine gefährlich turbulente Zeit und der einzige Grund, wieso es nicht mehr Aufruhr gab, ist der große Respekt für die Queen und Philip“, ist er sich sicher.