Sonntag, 17. Mai 2020 12:33 Uhr

Lisa Kudrow hätte sich beim „Friends“-Cast mehr Diversität gewünscht

imago images / Independent Photo Agency Int.

Bei „Friends“ war Lisa Kudrow in der Rolle der Phoebe Buffay zu sehen. Die Sitcom wurde von 1994 bis 2004 ausgestrahlt. Doch wie würde die Serie aussehen, wenn sie heute, im Jahr 2020, laufen würde?

„Naja, es würde sicherlich keinen Cast mit nur weißen Darstellern geben“, ist sich Lisa sicher. Außerdem: „Die Show dachte damals, sie sei sehr fortschrittlich. Da gab es diesen Typ, dessen Frau erkannt hat, dass sie lesbisch ist und schwanger und sie ziehen das Kind gemeinsam groß. Wir hatten auch eine Leihmutterschaft. Zu der Zeit war es fortschrittlich.“

Reunion mit diesen Stars

Aus dem heutigen Blickwinkel könne die Show jedoch nicht mehr als fortschrittlich betrachtet werden. Dennoch findet die Schauspielerin, man dürfe nicht danach schauen, was damals alles falsch gemacht wurde, sondern: „Man sollte darauf zurückschauen wie auf eine Zeitkapsel.“

Der „Friends“-Cast, der neben Lisa außerdem noch aus Jennifer Aniston, Courtney Cox, David Schwimmer, Matt LeBlanc und Matthew Perry besteht, kommt demnächst für eine spezielle Dokumentationsfolge über die Sitcom zusammen.

Hier wurde angeblich nichts gescriptet

Über das Reunion-Special freut sich die Phoebe-Darstellerin jetzt schon: „Kein Publikum hat uns bisher zusammen gesehen, seitdem die Show zu Ende war. Wir werden uns erinnern, darüber sprechen, was hinter den Szenen los war. Es geht nicht darum, dass wir unsere Charaktere spielen. Es ist keine Episode. Es ist nicht gescriptet. Es sind wir sechs, die das erste Mal wieder zusammen kommen nach einer sehr langen Zeit“, erklärt sie gegenüber der „Sunday Times“-Zeitung. (Bang)

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