Sarah Michelle Gellar über ein „Buffy“-Reboot

Sarah Michelle Gellar über ein "Buffy"-Reboot

IMAGO / Runway Manhattan

19.02.2021 21:30 Uhr

Ein Hollywood-Comeback für Sarah Michelle Gellar als Buffy? Die ehemalige Vampirjägerin steht Rede und Antwort zu einem möglichem Reboot.

Jeder erinnert sich an die Serie „Buffy – Im Bann der Dämonen“. Die Mystery-Serie über eine Vampirjägerin im Teenager-Alter lief von 1997 bis 2003 und gehörte damals zu den beliebtesten Formaten im TV.

Die Show hat bis heute eine gigantische Fangemeinde, in der viele auf ein Reboot, eine Remake oder ein Revival der Show hinfiebern. Hauptdarstellerin Sarah Michelle Gellar (43) hat nun endlich zu einer möglichen Wiederkehr als Buffy Stellung genommen.

Sarah Michelle Gellar schließt Revival aus

Die schlechte Nachricht zuerst – die Schauspielerin hat keinerlei Pläne, jemals für ein mögliches Revival zurückzukehren. Zu Gast im Podcast von Mario Lopez (47) erklärte sie, warum sie ein Reboot für gute schlechte Idee hält:

„Was bei Buffy funktioniert hat, war, dass die Monster eine Metapher für die Schrecken des Erwachsenwerdens waren“.

Ach so, die Vampire waren nur eine Metapher und die Teenie-Serie also eine Art gruselige Coming-of-Age-Show? Wenn man das so sieht, macht ein Comeback mit einer gut situierten, glücklich verheirateten, zweifachen Mutter wirklich nicht sonderlich viel Sinn.

Sarah Michelle Gellar über ein "Buffy"-Reboot

IMAGO / Cinema Publishers Collection

„Buffy“: Chance auf ein Reboot?

Während ein Revival laut Sarah Michelle Gellar also wenig erfolgversprechend wäre, sagte sie im gleichen Atemzug, dass  ein Reboot der Shows eine Option wäre. Dann allerdings ohne sie. Sie meinte ganz ehrlich:

„Ich glaube nicht, dass ich diejenige sein sollte, die es tut. Ich bin heute viel zu erschöpft und eigenwillig, um diese Arbeit wieder zu machen.“

Neue Afro-„Buffy“

Das konstante Brodeln der Gerüchteküche in den vergangenen Jahren (!) lasst allerdings vermuten, dass eine Wiederauflage von „Buffy“ mit oder ohne Sarah Michelle Gellar geschehen wird.

Schon 2018 kündigte die Showrunnerin Monica Owusu-Breen, die schon TV-Hits wie „Lost“ und „Alias“ produzierte, an, zusammen mit dem „Buffy“-Schöpfer Jess Whedon (56) an einer neuen Version des Klassikers zu arbeiten.

In dem geplanten Reboot soll die Vampirjägerin von einer schwarzen Frau gespielt werden. Es soll demnach nicht die Rolle der Buffy wiederkehren, sondern lediglich eine neue Jägerin über die Bildschirme flimmern.

Skandal um Jess Whedon

Diese Ankündigung liegt allerdings auch schon wieder über zwei Jahre zurück und bisher ist weit und breit nichts von einem „Buffy“-Reboot in welcher Form auch immer zu sehen.

Nach dem aktuellen Skandal um Jess Whedon stehen die Chancen darauf auch schlechter denn je. Dem Drehbuchautor und Schöpfer der Serie wird vorgeworfen, am Set der Serie ein toxisches Arbeitsklima geschaffen zu haben. Charisma Carpenter (50) und Michelle Trachtenberg (35) brachen vergangene Woche ihr Schweigen über ihre unschönen Erinnerungen. Sie berichteten von konstanten Sticheleien, manipulativen Taktiken sowie frauenfeindlichen Kommentaren und Handlungen.

In Anbetracht dessen scheint es aktuell sehr unwahrscheinlich, dass ein Reboot in Zusammenarbeit mit Jess Whedon in der nahen Zukunft realisiert wird. Vielleicht braucht es doch eine Sarah Michelle Gellar, die sich aufrafft und ihre Karriere mit einer echten Empowernment-Version der toughen Vampirjägerin wieder in Schwung bringt.

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