Dem Corona-Stress davonlaufen

Sport setzt so einiges frei. Glückshormone zum Beispiel. Dem Stress im Corona-Alltag kann man so entkommen.
Sport setzt so einiges frei. Glückshormone zum Beispiel. Dem Stress im Corona-Alltag kann man so entkommen.

Frank Rumpenhorst/dpa

26.01.2021 18:09 Uhr

Die Gedanken drehen sich im Kreis - Arbeit, Kinder, Corona. Wem in diesen Tagen das Abschalten schwerfällt, der sollte einfach mal kurz rausgehen und sich auspowern. Aber nicht zu heftig.

Die Herausforderungen und Sorgen im Corona-Alltag können puren Stress bedeuten. Umso wichtiger ist es, dass man auch mal runterkommt. Sport spielt dabei eine zentrale Rolle und hilft beim Abschalten der Gedankenmaschine.

„Wir müssen einen Reiz setzen, der uns anspannt, um nachfolgend entspannen zu können“, erklärt der Sportwissenschaftler Prof. Ingo Froböse. Man könne dem Stress buchstäblich davonlaufen.

Sport setzt demnach Glückshormone frei und lässt zugleich den Stresshormonspiegel sinken, beschreibt der Leiter des Instituts für Bewegungstherapie und bewegungsorientierte Prävention und Rehabilitation an der Deutschen Sporthochschule Köln. Dabei gilt aber: Nicht überfordern, denn nur dann setzt auch die erhoffte stresslindernde Wirkung ein.

Idealerweise ist man draußen unterwegs. Das Tageslicht und die frische Luft tun dem Körper zusätzlich gut. Wichtig sei, dass der Sport Spaß macht. Denn sonst verfehlt er seine Wirkung und wird eher als zusätzlicher Stressfaktor wahrgenommen.

Wer also gerne Rad fährt, sollte sich aufs Fahrrad schwingen. Wer damit gar nichts anfangen kann, schnürt lieber die Laufschuhe für eine Jogging-Runde, verabredet sich für eine Runde Tischtennis an der Platte im Park oder geht einfach ein bisschen spazieren.

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