13.11.2020 14:38 Uhr

Unterschiede bei der Pflege mit Haarseife und festem Shampoo

Kompakt beim Transport und oft ohne Kunststoffverpackung: Haarseife oder festes Shampoo ist meist für die Umwelt gut. Aber pflegen die Produkte auch die Haare?

Christin Klose/dpa-tmn

Für die Haare gibt es verschiedene Pflegeprodukte in fester Konsistenz: Haarseifen und feste Shampoos. Worin sich die Produkte unterscheiden und was Sie bei der Anwendung jeweils beachten müssen, erläutert das Portal Haut.de.

Beide Waschstücke sind praktisch – sie enthalten kein Wasser und nehmen beispielsweise auf Reisen im Gepäck wenig Platz weg. Zudem kommen die Produkte häufig ohne Kunststoffverpackungen aus und schonen dadurch die Umwelt.

Unterschiedliche Inhaltsstoffe

Manche dieser Produkte kommen ohne Konservierungsstoffe aus. Haarseife erkennen Käufer an der INCI-Liste. Dort stehen dann beispielsweise Inhaltsstoffe wie Sodium Hydroxide, Sodium Palmate, Sodium Cocoate oder Sodium Olivate.

Im festen Shampoos ist oft Kakaobutter oder Sheabutter. Ihnen wird bei der Herstellung einfach Wasser entzogen – anders als bei der Haarseife ist bei den festen Shampoos kein Siedeprozess nötig.

Tipps für die Anwendung

Ein wichtiger Punkt: Haarseife und festes Shampoo unterscheiden sich unter anderem in ihrem pH-Wert. So haben feste Shampoos oft einen neutralen pH-Wert. Haarseifen sind hingegen recht basisch – mit einem pH-Wert zwischen 8,5 und 9,5.

Dadurch öffnet sich bei der Seife die Haarstruktur. Für die Anwendung bedeutet dies, dass sich dort leichter Kalk aus dem Wasser ablagern kann. Um das zu vermeiden, empfehlen die Experten: Eine Spülung aus Wasser und Essig. Dann kann sich nach dem Waschen mit Haarseife kein schmieriger Film auf den Haaren bilden.

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