Sophia Thomalla erklärt, warum Clubhouse nicht auf Dauer funktioniert

Sophia Thomalla erklärt, warum Clubhouse nicht auf Dauer funktioniert

imago images / Future Image

24.01.2021 20:26 Uhr

Ist Clubhouse die App der Zukunft? Sophia Thomalla erklärt, warum es sich bei der App ihrer Meinung nach, um eine Eintagsfliege handelt.

Die App Clubhouse ist zurzeit in aller Munde. Doch hat die neuen Social Media-Plattform wirklich das Zeug zum Dauerbrenner?

Viele Kritiker und auch so mancher Promi glauben nicht daran. Auch das deutsche It-Girl Sophia Thomalla (31) denkt, dass die App in nur wenigen Monaten wieder in der Versenkung verschwinden wird und zwar aus diesen Gründen.

Was ist Clubhouse eigentlich?

Bei Clubhouse handelt es sich um eine weitere Social Media-App nur mit Audio-Inhalten. In virtuellen Räumen/ Rooms können sich die User zu den unterschiedlichsten Themen austauschen und selbst entscheiden, ob sie nur zuhören wollen oder sich aktiv an der Unterhaltung beteiligen wollen.

Um Teil der exklusiven „Clubhouse“-Community zu werden, braucht man einen sogenannten „Invite“ und diese exklusive Einladung können nur bereits bestehende Mitglieder verteilen. 

Geringe Reichweite

In einem sehr negativen Instagram-Post erklärte die Moderatorin, warum sie meint, dass Clubhouse für Influencer auf Dauer wenig attraktiv sei. Sie sieht den Grund bei der Maximalgrenze von 5.000 Zuhörern pro „Raum“.

Diese Grenze deckelt naturgemäß die Reichweite. Die App habe damit für Influencer, die mit ihrem Content Geld verdienen wollen und deswegen möglichst viele Menschen erreichen wollen, nur einen sehr eingeschränkten Mehrwert.

Raum für Hate-Speech?

Zudem befürchtet Sophia Thomalla, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis virtuelle Gesprächsräume für Hass-Predigten genutzt werden. Insbesondere im politisch aufgeheizten Amerika passiert es schon jetzt, dass sich unter die sogenannten Gesprächsräume antisemitische, rechtsradikale, homophobe und frauenfeindliche „Rooms“ gemischt haben.

In den AGBs der App steht zwar geschrieben, dass Äußerungen dieser Art auf der App mit einem Rauswurf für das Mitglied und die Person, welche die eingeladen hat, geahndet werden, aber die Realität sieht anders aus. Schon jetzt werden die Betreiber der App für ihren laxen Umgang mit dem Problem kritisiert.

Pseudo-Elitär

Die Moderatorin zweifelt zudem die Sinnhaftigkeit von Clubhouse an. Sie vermutet viel mehr, dass der Hype hinter der App darin besteht, sich besonders zu fühlen.

„Auch ich habe es ausprobiert. Was halte ich davon? Obwohl mich noch keiner gefragt hat, sag ich es trotzdem: NIX! Für mich ein Möchtegern hyperelitäres Medium für Pseudo-Intellektuelle. … Wer mir aber jetzt zuhören möchte, muss warten bis er mich wieder im Fernsehen und in einer Talkshows sitzen sieht, ansonsten dürfen meine Freunde mich auch gerne anrufen.“

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Deutsche Promis geben ihr Recht

In den Kommentaren pflichteten etliche deutschen Promis Sophia Thomallas vernichtenden Urteil bei. Stars wie Oliver Pocher (42), Anna Maria Mühe (35) und Alec Völkel (48) von „The Boss Hoss“ stimmten ihr voll und ganz zu.

Ihr Manager Alain Midzic hinterließ den lustigen Kommentar: „Und jetzt haben wir es uns angesehen … besser gesagt angehört. Rein gelauscht. Zugehört. Und ….. Mist meine Pizza ist angebrannt. Muss los – ist wichtiger …“

Man darf gespannt sein, ob die smarte Moderatorin Recht behalten wird oder ob Clubhouse sich in der Zukunft als ein fester Bestandteil der Social Media-Landschaft etablieren kann.