19.05.2020 22:09 Uhr

Entschuldigung für Sexpuppen im Fußballstadion

Master1305/Shutterstock

Nachdem die Bundesliga aufgrund des Coronavirus zuletzt pausieren musste, wird die Saison seit Mitte Mai fortgesetzt. Doch der Ball rollt nicht nur hierzulande wieder, sondern auch in Südkorea!

Während sich die deutschen Vereine mit den Geisterspielen wohl oder übel abgefunden zu haben scheinen, hat sich der FC Seoul etwas einfallen lassen, um die Partien vor nun nicht wirklich komplett leeren Rängen auszutragen.

Pornographie in Südkorea verboten

Der Club der südkoreanischen Hauptstadt hat einfach 30 Schaufensterpuppen im heimischen Stadion platziert. Das behaupten zumindest die Verantwortlichen des Vereins. Denn neben dem Logo des Clubs prangerte auf den 28 weiblichen, sowie 2 männlichen Modellen auch Werbung für pornographische Seiten – und das obwohl Pornographie in Südkorea strikt verboten ist.

Daraufhin haben sich einige Fans über die sozialen Netzwerke beschwert und bemerkt, dass die vermeidlichen Schaufensterpuppen eher wie die sündhaft teuren Sexpuppen aussehen würden, die man im Netz kaufen kann.

Laut Informationen des britischen Senders „BBC“ soll sich der Hersteller bei dem Verein mittlerweile für die Werbung entschuldigt haben. Die ausgelieferten Puppen sollen vor der Lieferung zu Werbezwecken mit dem Logo der Porno-Seiten fotografiert worden sein. Die zuständigen Mitarbeiter sollen vor der Auslieferung aber vergessen haben diese zu entfernen. Bleibt zu hoffen, dass das kein übles Nachspiel hat.