06.07.2020 13:44 Uhr

Jürgen Klinsmann entschuldigt sich: „Es tut mir leid“

Jürgen Klinsmann hat sich für seinen furios-schäbigen Abgang bei seinem alten Arbeitgeber Hertha BSC entschuldigt. Anfang des Jahres schmiss der Trainer völlig überraschend seinen Posten und wetterte danach öffentlich gegen Club-Manager Michael Preetz.

imago images / Jan Huebner

In einem Offenem Brief skizzierte der 55-Jährige zudem die Missstände, die seiner Meinung nach im Verein herrschen. Nicht gerade die feine Art, wie nun wohl auch der ehemalige National-Trainer eingesehen hat.

Quelle: instagram.com

Sechs Punkte aus neun Spielen

„Es tut mir sehr leid, wie mein Weggang von Hertha BSC zustande kam, nachdem wir sechs Punkte zwischen uns und den Relegationsplatz gelegt hatten“, so „Klinsi“ gegenüber der dpa. „In der Umsetzung meines Weggangs habe ich sicherlich Fehler gemacht, und dafür möchte ich mich nochmals entschuldigen“,

Er lebt in den USA

Aus insgesamt neun Spielen konnte der gebürtige Schwabe lediglich drei Siege holen. Keine besonders erfolgreiche Bilanz, wenn man bedenkt, dass der 55-Jährige eigentlich ins Boot geholt wurde, um den Verein im Mittelfeld der Tabelle zu etablieren.

Zudem sollte Klinsmann dabei helfen, den Traditions-Verein zu einem modernen City-Club umzuformen. Letzten Endes hat Hertha BSC dann doch geschafft, die Klasse zu halten. Nur eben nicht mit Klinsmann, sondern mit Bruno Labbadia an der Seitenlinie. Derzeit ist Jürgen Klinsmann ohne Trainerposten und lebt in den USA.

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