19.02.2020 22:08 Uhr

Moritz Hans: Die Granate aus „Ninja Warrior Germany“ bei „Let’s Dance“

Foto: TVNOW / Stefan Gregorowius

Moritz Hans ist der „Last Man Standing“ 2017 der spannenden RTL-Parcourshow „Ninja Warrior Germany„. Der heute 23 Jahre alte gebürtiger Stuttgarter, ist leidenschaftlicher Sportler und Kletterer.

Er hat so ziemlich alle Sportarten ausprobiert, Schwimmen, Turnen und Fußball, Wellenreiten, Skifahren und Snowboarden. Doch das Klettern blieb seine größte Leidenschaft. So nahm er an diversen internationalen Kletter-Weltcups teil, wurde 2015 sogar Junioren Vizeweltmeister und war 2018 Teil des Olympia-Perspektivkaders. Derzeit widmet sich der 1,81m-Derwisch Studium der Landwirtschaftsarchitektur und arbeitet nebenberuflich als Klettercoach im DAV Kletterzentrum in Stuttgart.

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an Ein Beitrag geteilt von Moritz Hans (@moritz_hans) am Jul 20, 2017 um 7:12 PDT

Mit RTL sprach Moritz über seine Teilnahme bei „Let’s Dance“. Hier ein Auszug aus dem Interview.

Haben Sie schon mal getanzt?
Ich habe in der 10. Klasse einen Grundkurs belegt. Aber das ist jetzt schon lange her.

Was erwarten Sie sich von der Show?
Ich erwarte mir davon jede Menge Spaß und eine ganz neue Chance. Ich möchte einfach Tanzen lernen.

Sind Sie sich bewusst wie intensiv das Training in den nächsten Wochen werden wird?
Man hat es natürlich schon mitbekommen und jeder sagt mir, dass es extrem hart werden wird. Der Umfang ist glaube ich gewaltig, weil man nicht viel Zeit hat, um sich vorzubereiten. Das wird schon stark auf die Kondition gehen. Da ich eher ein Sprinter bin und keine konditionelle Sportart betreibe, bin ich sehr gespannt, wie ich das hinbekomme.

Bereiten Sie sich jetzt schon auf die Show vor?
Ich muss gestehen, dass ich bisher noch nicht genug für meine Kondition gemacht habe. Das werde ich jetzt ändern. Wir hatten ein Fitness-Screening mit dem Trainer. Er hat uns einige Übungen als Hausaufgabe gegeben, die ich versuche umzusetzen. Das ist ein High-Intensity-Training, zwei bis fünf Minuten Belastung und dann immer eine kleine Pause. Dabei wird die Pumpe ordentlich angeregt und die Belastung ist ähnlich wie die später beim Tanzen.

Wie schätzen Sie Ihre Chancen ein?
Ich glaube es sind ein paar sehr gute Kandidaten dabei. Einige, die aus der Musikbranche kommen oder aus dem Zirkus und sich dadurch gut mit ihrem Körper auskennen. Ein ganz großer Favorit ist Luca Hänni. Der kommt aus der Musikbranche und weiß, wie es ist, auf der Bühne zu stehen. Ich glaube auch, dass Lili aus dem Zirkus eine starke Konkurrentin ist. Die beherrscht ihren Körper in Perfektion. Ich will natürlich bis ganz nach vorne kommen, aber das wird schwierig.

Moritz Hans: Die Granate aus "Ninja Warrior Germany" bei "Let's Dance"

Foto: TVNOW / Stefan Gregorowius

Gibt es etwas, wovor Sie Angst haben?
Natürlich habe ich Angst vor einem Patzer – vor allem weil die Sendung live ist. Oder auch davor, in den Interviews etwas zu sagen, das falsch rüberkommt, aber ganz anders gemeint war. Und dann kann man das nicht rückgängig machen.

Wird es ein Problem für Sie, nicht in Sportkleidung, sondern im feinen Zwirn aufzutreten?
Ich trage eigentlich nie einen Anzug. Ich war kürzlich aber shoppen und habe mir einen Anzug gekauft. Das fand ich super. Ich finde es interessant, auch mal andere Facetten von mir zu sehen. Tanzschuhe hatte ich vorher auch noch nie an, aber ich finde sie erstaunlich bequem, die sind so leicht.

Was sagen Ihre Kumpels dazu, dass Sie jetzt tanzen?
Ich habe eigentlich nur positive Rückmeldungen bekommen. Ich habe mich auch gefragt, was die Kletterwelt dazu sagen wird. Ich weiß nicht was hinter meinem Rücken gesprochen wird, aber ich habe bisher nichts Schlechtes gehört.

Wie gehen Sie damit um, wenn Herr Llambi Sie stark kritisiert?
Mich zu kritisieren ist seine Aufgabe, er ist der Profi. Wenn ich Fehler mache, dann soll er mir das ruhig sagen. Das tut vielleicht weh, aber das hilft mir dann fürs nächste Mal.

Was sagt Ihre Partnerin dazu?
Sie findet das super. Meine Partnerin tanzt selbst sehr gerne. Die ist fast schon ein bisschen neidisch, dass ich jetzt die Chance habe, es von einem Profi zu lernen. Ich muss ihr dann zuhause ein bisschen was beibringen.

Bei „Ninja Warrior“ sind Sie zum ersten Mal in die Öffentlichkeit getreten. Was hat sich seitdem verändert?
Man merkt auf jeden Fall, dass fremde Leute einen auf einmal erkennen. Besonders die Kids in der Kletterhalle wollen Bilder mit mir machen und Autogramme. Auch in den sozialen Medien geht es ab, wodurch man viele Job- und Interviewanfragen bekommt.