Nach Bayern-Pleite: Thomas Müller bittet lachende Reporterin um Verzeihung

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14.01.2021 12:15 Uhr

Das hat es seit 17 Jahren nicht mehr gegeben! Der FC Bayern München kassiert im DFB-Pokal gegen ein niederklassiges Team eine Schlappe und scheidet somit vorzeitig aus dem Turnier aus. Nach der Partie lagen die Nerven dementsprechend blank.

Damit hätte wohl keiner gerechnet. Der FC Bayern München schied am 13. Januar bereits in der zweiten Runde des DFB-Pokals aus und verlor somit nicht nur das Auswärtsspiel gegen Holstein Kiel, sondern auch die Chance, den Titel zu verteidigen.

In einem offenen Schlagabtausch sollte die Entscheidung erst nach 120 Minuten im Elfmeterschießen fallen, wobei der Underdog einfach die besseren Nerven bewiesen hat.

Thomas Müller konnte auch nach dem Abpfiff nicht glänzen

Zuvor war es die Kombination aus wackliger Defensive und ungenutzten Chancen in der Offensive, die den Rekordmeister daran gehindert hat, das Spiel in der regulären Spielzeit für sich zu entscheiden. Ähnlich kurios ging es aber auch nach dem Abpfiff weiter. Im Mittelpunkt standen dabei Thomas Müller und eine ARD-Reporterin namens Valeska Homburg.

Kein Grund zu lachen

Dem sonst so quirligen Stürmer der Bayern war nach der Niederlage nämlich mal ausnahmsweise nicht mehr zum Lachen zumute, ganz im Gegensatz zu Frau Homburg, die nach dem Spiel einige Fragen an den Ex-Nationalspieler hatte.

Dabei wollte die kichernde Journalistin auch wissen, was für eine Stimmung denn unmittelbar nach der Blamage in der Kabine herrsche.

Thomas Müller bittet lachende Reporterin um Verzeihung

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Thomas Müller platzt der Kragen

Die Antwort darauf gibt sich quasi von allein, doch durch das Gelächter der Dame ist dem ohnehin schon frustrierten Thomas Müller dann endgültig der Kragen geplatzt. “Was denken Sie denn? Sie lachen jetzt hier“, motzte der Fußballer zunächst. “Ich habe nicht gelacht“, bestritt die Frau mit dem Mikrofon das Offensichtliche.

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Entschuldigung kam per Instagram

“Natürlich haben Sie gelacht. Was denken Sie denn, wie die Stimmung ist? Wir sind bedient“, so Müllers Antwort auf die rhetorische Frage. Dass der 31-Jährige ein guter Verlierer ist, der zu seinen Fehlern steht, hat er im Nachzug aber dann aber flugs auf Instagram unter Beweis gestellt. Dort postete der Profi nur wenige Stunden später einen Beitrag, in dem er sich für sein flapsiges Verhalten gegenüber der Reporterin entschuldigt hat.

Schock sitzt noch in den Gliedern

“Puh- Der Last Minute Schock sitzt uns noch in den Gliedern. Trotzdem Glückwunsch an dieser Stelle an Kiel zum Weiterkommen, das ging bei all dem Frust vorhin im Interview ein wenig unter. Valeska Homburg, das hätten wir wohl beide etwas besser hinkriegen können – nichts für ungut“, so Thomas Müller einsichtig.

Nach zwei Niederlagen in Folge geht es für den FC Bayern München am 17. Januar vor heimischer Kulisse in der Bundesliga weiter. Zu Gast wird dann der SC Freiburg sein, gegen den die Jungs von der Säbener Straße ihre Führung an der Tabellenspitze ausbauen möchten. (JuC)