Alec Baldwin nach Todesschuss: „Sie können sich bei mir entschuldigen“

Paul VerhobenPaul Verhoben | 04.06.2022, 12:23 Uhr
Alec Baldwin am Rust-Set
Alec Baldwin am Rust-Set

IMAGO / ZUMA Wire

Alec Baldwin besteht darauf, dass ihm eine Entschuldigung zusteht, wenn der Bezirksstaatsanwalt einen Bericht über die tödlichen Schüsse am Set seines Films "Rust" veröffentlicht.

Der 64-jährige Schauspieler machte diese Aussage öffentlich, während er weiterhin von seiner offensichtlichen Unschuld in der Schießtragödie überzeugt ist, bei der eine geladene Schusswaffe in Baldwins Hand die Kamerafrau Halyna Hutchins (42) tötete.

„Sie können sich bei mir entschuldigen“

Als ein Twitter-Nutzer Baldwin beschuldigte, nicht die Verantwortung für den tödlichen Schuss zu übernehmen, antwortete er mit den Worten: „Wenn der Bericht der DA herauskommt, können Sie sich bei mir entschuldigen.“ Wen er meint sagte Alec Baldwin nicht.

Baldwin teilte auch einen Artikel über die Unterbrechung der Produktion eines Netflix-Films mit Halle Berry und Mark Wahlberg, nachdem dort angeblich scharfe Munition am Set entdeckt wurde, was er später als „falschen Bericht“ klarstellte.

Es ist bei weitem nicht das erste Mal, dass Baldwin seine Unschuld an dem versehentlichen und verhängnisvollen Schuss beteuert.




Alec Baldwin fühlt sich nicht schuldig

Sein Anwalt sagte zuvor, dass ein Arbeitschutz-Bericht über die Bedingungen am Set von „Rust“ den Schauspieler „entlastet“ habe. Darin heißt es, er sei nicht verantwortlich und habe den Abzug der Waffe nicht gedrückt. Die Schießerei fand im Oktober statt, als eine Waffe, von der Baldwin glaubte, dass sie sicher zu benutzen sei, während einer Kamera-Probe abgefeuert wurde, Hutchins tötete und den Regisseur Joel Souza (48) verletzte.

Die Behörden untersuchen, wie scharfe Munition am Set und in die Waffe gelangt ist. Baldwin gestand in einem Interview im Dezember, es sei sehr unwahrscheinlich, dass er angeklagt werden würde.

Vor zwei Monaten sagte eine Arbeitsgruppe für Arbeitssicherheit in New Mexico, dass die Bedingungen am Set und die Missachtung der Waffensicherheit zu der Schießerei geführt hätten. Halynas Familie hat eine Klage gegen Baldwin und andere Mitglieder von ‚Rust‘ eingereicht, in der sie rücksichtsloses Verhalten und Kostensenkungen als Grund für ihren Tod angeben. (Bang/K&T)