Amber Heard: Gericht soll Fehler gemacht haben

Paul VerhobenPaul Verhoben | 09.07.2022, 10:15 Uhr
Amber Heard: Gericht soll Fehler gemacht haben
Amber Heard

IMAGO / UPI Photo

Die Anwälte von Amber Heard fordern das Gericht auf, einen „Fehlprozess“ in ihrem Verleumdungsfall gegen Johnny Depp zu erklären.

Bereits im Juni wurde der 36-jährige Star von einer siebenköpfigen Jury in Fairfax, Virginia, einstimmig für schuldig befunden, ihren Ex-Mann in einem Artikel diffamiert zu haben, in dem sie behauptete, sie sei Opfer von häuslicher Gewalt geworden.

Falscher Geschworener im Saal?

Johnny Depp erhielt 15 Millionen Dollar an Schadenersatz und Strafschadenersatz zugesprochen, aber Amber Heards Anwälte behaupten nun, dass ein falscher Geschworener im Prozess saß. Deadline berichtete am Freitag (8. Juli), dass eine 77-jährige Person zum Geschworenendienst einberufen wurde, aber anscheinend an derselben Adresse wie ein 52-Jähriger mit „demselben Nachnamen“ lebt, der der Geschworene war, der tatsächlich während des gesamten Prozesses in der Jury saß.

In den eingereichten Dokumenten heißt es: „Frau Heard hatte das Recht, sich auf den grundlegenden Schutz zu verlassen, wie er vom Virginia Code vorgeschrieben ist, dass die Geschworenen in diesem Prozess Personen sein würden, die tatsächlich zum Geschworenendienst vorgeladen wurden. In diesem Fall scheint es, dass Juror Nr. 15 in Wirklichkeit nicht dieselbe Person war, die in der Jury aufgeführt ist.



Vorwurf: Amber Heards Verfahren war fehlerhaft

Und weiter: „So wurde der 52-Jährige, der sechs Wochen lang in der Jury saß, nie zum Geschworenendienst vorgeladen und tauchte auch nicht wie vorgeschrieben ‚in der Liste‘. auf“ In dem Dokument heißt es  weiter, dass infolge des angeblichen Fehlers das „ordnungsgemäße Verfahren“ von Amber Heard „kompromittiert“ worden sei. Somit sei der Prozess fehlerhaft durchgeführt worden, was den ersten Prozess und sein Urteil ungültig machen würde.

Amber Heard will wieder zuschlagen: Bieterkrieg um Enthüllungsbuch

Die Neuigkeit kommt nur wenige Tage, nachdem Ambers Team auch behauptet hatte, dass der „Fluch der Karibik“-Star keinen Anspruch auf den Schadenersatz habe, der ihm zugesprochen wurde, weil „es keine Beweise für einen Schaden für Herrn Depps Ruf gibt“, der durch Amber Heard verursacht wurde.

Es ist ein weiterer verzweifelter Versuch von Heards Team, den Prozess wenigstens ein bisschen zu drehen, um Heard von allzuviel Makeln zu. befreien. (Bang/K&T)