Amira Pocher muss in Therapie: Wenn die Panik zu groß wird

Sibylle KyeckSibylle Kyeck | 26.10.2021, 13:06 Uhr
Amira Pocher muss in Therapie: Wenn die Panik zu groß wird
Amira Pocher muss in Therapie: Wenn die Panik zu groß wird

Foto: IMAGO / Future Image

Moderatorin und Model Amira Pocher durchlebt momentan schwere Zeiten. Nachdem das gemeinsame Haus von ihr und Ehemann Oliver Pocher bei der Hochwasserkatastrophe im Sommer fast zerstört wurde, plagen sie nun auch noch massive psychische Probleme. Jetzt will die 29-Jährige sich deswegen in Behandlung begeben.

Amira Pocher und ihr Ehemann Oliver Pocher sind als wahres Power Couple aus den Medien bekannt und beliebt. Gemeinsam treten sie in zahlreichen Fernsehshows des Senders RTL auf, haben einen erfolgreichen Podcast und erreichen zusammen fast drei Millionen Follower täglich über ihre Social-Media-Kanäle.

Doch trotz der überaus erfolgreichen Karriere der Moderatorin liegt zurzeit ein dunkler Schatten über Amira Pocher.

Ungewissheit nach Flutschaden zerrt an den Nerven

Es muss sich wie ein Albtraum angefühlt haben: Im vergangenen Sommer wurde das Haus der Pochers im gehobenen Stadtteil Köln-Hahnwald teilweise vom Hochwasser zerstört und muss jetzt nach Angaben Amiras kernsaniert und neu aufgebaut werden. In ihrer Instagramstory gab die zweifache Mutter während einer Fragestunde bekannt, dass sie in diesem Jahr nicht mehr mit einer Fertigstellung der Bauarbeiten rechnet.

Kein richtiges Zuhause und auf Hilfe angewiesen

Auf die Frage eines Followers, ob im Haus wirklich so viel kaputtgegangen sei, antwortete Amira effektvoll mit einem Foto, das ihr ehemaliges Heim als Rohbau zeigt.

Dazu kommentiert sie schlicht: „Sehr viel!“. Belastend ist die Situation für die ganze Familie. Während ihr Heim auf unbestimmte Zeit unbewohnbar ist, kommen die Pochers samt Kind und Kegel bei Freund der Familie und Sänger Pietro Lombardi unter, der den in Not geratenen Promis selbstlos sein Haus zur Verfügung stellte und dafür selbst ins Hotel zog.

Panikattacken: Der psychische Druck auf Amira wurde immer größer

Amira Pocher, die jetzt auch ohne Ehemann Oli karrieretechnisch mit dem neuen Fernsehformat „Die Superzwillinge“ auf VOX durchstartet, ist sich auch ihrer Verletzlichkeiten durchaus bewusst. Bereits seit der Geburt ihres Kindes leide die Moderatorin unter massiver Flugangst, erzählt sie ihren Followern während eines Q&As. Sie berichtet weiterhin von Panikattacken und starker Platzangst, die Amira davon abhalten, Tunnel zu durchqueren.

Um sich in ihrem Alltag nicht von ihrer Angst limitieren zu lassen, will Amira jetzt einen wichtigen Schritt gehen und sich professionelle Unterstützung bei der Bekämpfung ihrer Ängste suchen. „Ich meide das Fliegen immer noch, aber im Tunnel habe ich mich mittlerweile gut im Griff. Ich mache demnächst eine Verhaltenstherapie, um auch das Fliegen wieder angstfrei in den Griff zu bekommen“.

Mentale Gesundheit für die Familie

Amira Pocher, die demnächst auch als Moderatorin der erfolgreichen VOX-Show „Prominent!“ zu sehen sein wird, will ihre Ängste überwinden, um keinen Augenblick mit der Familie zu versäumen. Ihr Ziel sei es, gemeinsam mit Ehemann Oli und den Kindern sorgenfrei in den Urlaub fliegen zu können, verrät sie in ihrer Story.

Die neugewonnene Kraft nach der Psychotherapie, wird die Powerfrau wohl auch brauchen, um den turbulenten Alltag zwischen Kindern, Karriere und Baustelle gut bewältigen zu können.