Britney Spears: Ihr Vater Jamie quält sie angeblich weiter

Sophia VölkelSophia Völkel | 22.04.2022, 20:26 Uhr
Britney Spears wird noch immer von ihrem Vater schikaniert
Britney Spears wird noch immer von ihrem Vater schikaniert

Foto: imago / Zuma Wire

Britney Spears sollte jetzt eigentlich ein freies Leben führen können, doch ihr Vater Jamie mache ihr dabei noch immer einen Strich durch die Rechnung.

Vor wenigen Monaten konnte Britney Spears scheinbar endlich aufatmen, denn die jahrelang andauernde Vormundschaft ihres Vaters über sie endete. Doch inzwischen soll sich noch nicht viel geändert haben, denn Jamie Spears solle noch immer versuchen seine Macht an ihr zu missbrauchen.

Angeblich würde er sie weiterhin „schikanieren und belästigen“, und Spears Anwalt habe ihn sogar daran hindern müssen, Zugang zu den Akten ihres Privatdetektivs zu erhalten, der die Hintergründe der Vormundschaft und die Verwaltung des Nachlasses überprüft hatte.




Vater will Akten-Einsicht

Die 13-jährige Vormundschaft endete im November, doch nun muss die Popsängerin anscheinend weiter vor Gericht gegen den 69-Jährigen vorgehen. Dabei hat die 40-Jährige eigentlich ganz andere Dinge im Kopf, schließlich ist sie offenbar schwanger von ihrem Verlobten Sam Asghari.

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Nach Ende der Betreuung verklagte Britney ihren Vater bereits wegen Missbrauchs. Daraufhin reichte er eine Petition ein, forderte von ihr seine Anwaltskosten zu bezahlen, und forderte nun die Dokumente von dem Ermittler an. Diese Woche reichte die Spears nun einen Antrag ein, der eine Einsicht ihres Vaters in die Unterlagen ablehnt. Das Ganze sei für sie„extrem übertrieben, übermäßig belastend und bedrückend“.

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So urteilt der Anwalt über Jamie Spears

„Die Amtszeit von Jamie Spears als Betreuer und die Bemühungen, mit illegalen elektronischen Mitteln oder auf andere Weise in die Privatsphäre seiner Tochter einzudringen, endeten am 12. November 2021“, so ihr Anwalt Mathew Rosengart. „Seine Taktik, seine Tochter einzuschüchtern, zu belästigen und zu schikanieren, sollte aufhören “, heißt es in dem Antrag.

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Außerdem erklärte ihr Anwalt, ein „anständiger Vater“ würde das Beste für seine Tochter tun und nicht für sich selbst. Wir erklären respektvoll, dass ein anständiger Vater, ein Vater, der seine Tochter wirklich liebt und sie ‚beschützen‘ will (wie er behauptet), die Interessen seiner Tochter über seine eigenen stellen würde – wie es auch ein Treuhänder tun muss“, so ihr Anwalt Mathew Rosengart.

Britneys Vater zeigte nie Einsicht

Und weiter heißt es: „Ein solcher Vater würde Anmut und Anstand zeigen und aufhören, seine Tochter zu schikanieren und zu belästigen. Selbst wenn er mit den Beweisen für das Trauma und den Missbrauch, den sie erlitten hat, nicht einverstanden wäre, und selbst wenn er mit den konkreten und glaubwürdigen Anschuldigungen gegen ihn, die sowohl Zivil- als auch Strafgesetze beinhalten, nicht einverstanden wäre, würde ein „liebevoller, beschützender‘ Vater dies tun.“

Jamie Spears hatte in der Vergangenheit aber genau das immer wieder betont – dass er nur das Beste für seine Tochter wolle. Sein Fehlverhalten und seine grenzenlose Kontrolle über das Leben und über die Finanzen der Musikerin bestritt er immer wieder. Seine „einzige Motivation sei die bedingungslose Liebe zu seiner Tochter“ gewesen, sowie „der heftige Wunsch, sie vor denen zu schützen, die versuchen, sie auszunutzen“.