Christian Kahrmann gibt sich nicht die Schuld am Tod seiner Eltern

Christian Kahrmann gibt sich nicht die Schuld am Tod seiner Eltern
Christian Kahrmann gibt sich nicht die Schuld am Tod seiner Eltern

IMAGO / Future Image

16.07.2021 12:12 Uhr

Christian Kahrmann hat sich nach dem Corona-Tod seiner Eltern zu Wort gemeldet. Für den Schauspieler waren die vergangenen Monate die wohl schlimmsten seines Lebens.

Denn der 49-Jährige, der von 1985 bis 2020 in der „Lindenstraße“ mitspielte, lag nach einer Corona-Infektion drei Wochen im künstlichen Koma. Als wäre das nicht schon schlimm genug, ereilte ihn ein besonders schlimmes Schicksal.

Seine Eltern starben an Corona

Er sagte dazu im Interview mit der „Bild“-Zeitung: „Als ich am 5. April aufwachte, erfuhr ich, dass mein Vater am gleichen Tag an den Folgen von Covid-19 in Köln gestorben ist.“

Nur kurze Zeit später starb auch seine Mutter. Auf die Frage, ob er sich dafür verantwortlich fühlen würde, erklärte er jetzt im Interview mit „Bunte“: „Was niemand behaupten kann: dass ich meine Eltern angesteckt habe.“

So habe er sich nach seiner Infektion direkt in Quarantäne begeben. Deshalb wisse niemand, wer sich bei wem angesteckt hatte: „Und man kann schon gar nicht behaupten, dass ich schuld am Tod meiner Eltern bin.“

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„Es grenzt an Rufmord“

Auch Familie und Freunde würden ihm keine Vorwürfe machen: „Es ist alles schon schlimm genug. Mir das in die Schuhe zu schieben, grenzt an Rufmord.“

Vor einigen Monaten hatte er noch gesagt: „Auch meine Mutter Ute, der es mittlerweile wieder besser geht, und meine Schwester Bettina sind daran erkrankt. Ich bin mir nicht sicher, ob ich meine Familie angesteckt habe.“

Auch heute habe die Krankheit noch Spuren hinterlassen: „Ich habe etwa 15 Kilo abgenommen. Es wird noch einige Zeit dauern, bis ich wieder fit bin. Nach der Entlassung muss ich in die Reha. Um wieder zu lernen, wie ich mich richtig bewege. Ich hoffe, dass niemand dieses Virus unterschätzt. Es ist wirklich gefährlich und man darf es einfach nicht verharmlosen.“

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