Die Gülpens: Schlammschlacht bei den TV-Auswanderern

Gülpen privat

21.07.2021 15:15 Uhr

Tausende Menschen sind von Unwettern in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz betroffen, unter ihnen auch einige Promis, wie z.B. die TV-Auswanderer Marco (55) und Tamara (28) Gülpen. 

Wenn die TV-Auswanderer nicht gerade im Ausland sind, dann leben sie in Erfstadt in nähe von Köln. Da wütete das Hochwasser letzte Woche massiv und hinterließ ein unmfassbares Feld der Verwüstung.

Zu Besuch in Deutschland

Eigentlich leben Marco und Tamara Gülpen auf Mallorca, haben sich dort mit einem gut laufenden Hostel eine Existenz aufgebaut. Doch nach wie vor besitzen sie ihr Haus im Rhein-Erft-Kreis.

Es war außerdem ein Zufall, dass die Familie gerade in Deutschland zu Besuch war. „Wir waren wegen der Kommunion unseres Patenkinds in Deutschland“, so das Paar. Deswegen bekamen sie alles hautnah mit!

Die Gülpens: Schlammschlacht bei den TV-Auswanderern

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Marco und Tamara sahen das Wasser kommen

Die durch einen Erdrutsch entstandene Abbruchkante birgt weiterhin ein großes Risiko. Nun berichten Marco und Tamara wie sie das Unwetter erlebt haben. Als das Wasser kam, war die Familie zu Hause:

„Wir haben schon von Weitem gesehen, dass das Wasser von der Hauptstraße immer weiter zu uns kam. Als dann aber im Keller die Pumpe nicht mehr mitgemacht hat und das Wasser einfach nur noch so durch Rohre rausgeschossen kam, haben wir uns entschieden, unser Haus zu verlassen“, so Marco gegenüber der „Bild“-Zeitung.

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Tamara rettete Kinderbilder

Gegenüber klatsch-tratsch.de sagte der umtriebige Gastronom über das ganze Ausmaß der Katastrophe: „Wir haben 1,80 Meter Wasser im Untergeschoss stehen. Durch wahnsinnige Nachbarschaftshilfe, haben wir das Ding in drei Tagen gewuppt bekommen, leer gepumpt, oberflächig trocken gelegt.“

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Tausende Menschen haben in den letzten Tagen in den Katastrophengebieten alle Habseligkeiten verloren, viele Dinge haben einen hohen emotionalen Wert und können nicht ersetzt werden. Auch die Gülpens retteten noch einiges von hohem emotionalen Wert: „Ich bin schnell noch ins Wasser gesprungen, habe ein paar Dinge retten können, wie Bilder aus Marcos Kindheit. Danach haben wir den Kleinen geweckt und sind direkt los. Dieses Gefühl werde ich nie in meinem Leben vergessen!“

Abschließend erklärt Marco gegenüber unserer Seite, dass es die Familie zwar schwer getroffen hat, aber weitaus nicht so schwer wie andere Menschen in ihrem Umfeld: „Wir sehen das Ganze demütig, weil um uns herum, viele Leute, viel schlimmeres erleben mussten und wahrscheinlich auch noch viel länger davon zehren müssen.“

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