Ed Sheeran fühlte sich „miserabel“ unter seinen berühmten Promifreunden

Ed Sheeran fühlte sich "miserabel" unter seinen berühmten Promifreunden
Ed Sheeran fühlte sich "miserabel" unter seinen berühmten Promifreunden

MAGO / PA Images

02.09.2021 22:05 Uhr

Ed Sheeran verriet, dass er sich "miserabel" fühlte, als alle seine Freunde berühmt waren.

Der „Bad Habits“-Sänger verriet jetzt, dass er Los Angeles verlassen hatte, als ihm klar wurde, dass er niemanden um sich herum hatte, der ihn wirklich so liebte, wie er ist.

Taylor Swift zählt zu Ed Sheerans guten Freunden

Taylor Swift zählt der Star jedoch immer noch zu seinen richtigen Freunden und weiß, dass er sie immer anrufen kann, wenn er sich in einer Situation befindet, in der „er wirklich aufgeschmissen“ ist. Sheeran erzählte in einem Gespräch mit der neuen Ausgabe des britischen ‚GQ‘-Magazins: „Taylor ist einfach jemand, den ich definitiv anrufen würde, wenn die Dinge wirklich sc***** wären. Dabei geht es nicht nur darum, Namen fallen zu lassen und wie ein Idiot zu klingen; ich erinnere mich daran, dass ich zwei Jahre nach dem Anfang meiner Karriere in Los Angeles war und alle meine Freunde nur berühmte Leute waren und mir ging es so… miserabel. Ich kam zu dieser Erkenntnis, wo ich mir sagte: ‚Niemand hier liebt mich wirklich.‘ Sie liebten die Idee von mir, aber niemand liebte mich wirklich. Also bin ich gegangen. Für immer.“

Der 30-jährige Sänger gestand, dass er sogar erwog, mit der Musik aufzuhören, nachdem er und seine Ehefrau Cherry Seaborn vor einem Jahr ihre Tochter Lyra auf der Welt begrüßten.

Musikkarriere fürs Elternsein opfern?

Fortan stand nämlich das Vatersein für ihn an erster Stelle und er überlegte, die Musik komplett aufzugeben. Ed sagte dem ‚GQ‘-Magazin: „Als meine Tochter geboren wurde, sagte ich nur: ‚Vielleicht bin ich jetzt nur noch ein Vater.‘ Es war so ein Wechsel in meinem Leben und, wow, es hat mir so viel gebracht. Freude natürlich, aber offensichtlich waren Teile davon auch wirklich schwierig. Ich kann es nicht wirklich erklären, aber ich fühlte, dass so viel Leben auf mich zukam, dass ich dachte: ‚Nun, das ist es, was ich jetzt tun soll.‘ Ich hörte auf, Gitarre zu spielen, hörte auf, Songs zu schreiben und hörte auf zu singen.“

Auf die Frage, ob er es ernst meinte, antwortete er: „Ich habe mich tatsächlich davon überzeugt, dass ich nie wieder singen oder eine Gitarre in die Hand nehmen würde. Ich dachte: ‚Nein. Das ist es. Ich habe aufgehört.'“

Kreative Pause oder Ende

Ed hatte dann allerdings das Gefühl, während seiner Pause „jeden Sinn verloren“ zu haben, bekam aber glücklicherweise sein Musik-Mojo zurück. Er erklärte: „Nach etwa vier Monaten, in denen ich überhaupt nichts Musikalisches gemacht hatte, unterhielt ich mich mit einem Freund von mir, einem Musiker, der ebenfalls in Rente gehen wird. Er ist viel älter als ich. Ich sagte ihm, dass ich etwas brauche, da ich nach etwa vier Monaten jeden Sinn verloren hatte. Obwohl mein neuer Zweck darin bestand, Vater zu sein, wenn du mich fragen würdest, was ich getan habe, könnte ich es dir nicht sagen.“ (Bang)