Für 75.000 Euro: Betrüger bieten Beatrice Egli zur Hochzeit an

Alina KuehnellAlina Kuehnell | 18.11.2021, 13:13 Uhr
Für 75.000 Euro: Mann bietet Beatrice Egli zur Hochzeit an
Für 75.000 Euro: Mann bietet Beatrice Egli zur Hochzeit an

Foto: imago images / SKATA

Hanspeter S. ist großer Fan von Beatrice Egli. Diese Fanliebe wird ihm jetzt zum Verhängnis: Eine Betrüger-Bande klaut jetzt in Eglis Namen Geld von ihren Fans...

Die Schlagersängerin Beatrice Egli ist bei ihren Fans mehr als beliebt. Das machte sich jetzt auch eine Betrüger-Bande zu nutzen…

Die Fanliebe wird ihm zum Verhängnis

Hanspeter S. ist wohl einer der größten Fans von Ex-DSDS-Kandidatin Beatrice Egli. Im Interview mit der „Bild“-Zeitung verrät er vor kurzem: „Ich liebe Beatrice, wünsche mir, dass wir ein Paar werden. Ihre tolle Stimme berührt mich. Ich habe sie in mein Herz geschlossen.“

Doch diese Fan-Liebe wurde dem  60-Jährigen jetzt zum Verhängnis…

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Betrüger locken ihn mit Hochzeit

Per Internet-Plattform Hangouts trat die vermeintliche Schlagersängerin mit ihrem Superfan in Kontakt und erschlich sich sein Vertrauen. Sie erzählte ihm wie schlecht es ihr mit ihrem Management geht, da dieses ihr keine Gage zahlt.

Die Versprechung: Sollte Hanspeter ihr helfen, sei sogar von Hochzeit die Rede gewesen. Für den verliebten Fan natürlich die Chance Beatrice aus der Patsche zu helfen und ihr näher zu kommen.

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So viel Geld überwies er den Betrügern

Diese sogenannte Hilfe sollte für den Oberländer allerdings teuer werden. Ganze 80.000 Franken (75.000 Euro) bezahlte Hanspeter der vermeintlichen Sängerin in Not.

Das Geld ging jedoch an eine Betrüger-Bande auf ein Konto in Australien, welches unter dem Namen Samantha Therese Pauline Hedington lief. Seine Fanliebe brachte ihn so um seine ganzen Ersparnisse.

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Hanspeter ist kein Einzelfall

Doch Hanspeter soll kein Einzelfall gewesen sein. Laut Egli selbst höre sie immer wieder von Leuten, wie schlecht es ihr doch mit ihrem Management ginge und dass sie in Not sei.

Der „Bild“ verrät sie: „Mehrere Fans kamen in die Metzgerei meiner Eltern in meiner Heimatstadt Pfäffikon, erzählten meiner Mutter von meiner angeblichen Not. Sie klärte sie auf. Sogar unser Pfarrer meldete sich, weil ein unbekannter Mann schon die Kirche für die Hochzeit reservieren wollte.“