Sozial engagiertGNTM-Siegerin Sara Nuru bestätigt Schwangerschaft

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Paul VerhobenPaul Verhoben | 17.09.2022, 10:36 Uhr

Model und Unternehmerin Sara Nuru bestätigt in der "NDR Talk Show" ihre Schwangerschaft. Die Hälfte habe sie schon hinter sich gebracht.

Sarah Nuru wurde einem breiten Publikum als Siegerin der 4. Staffel der Castingshow „Germany’s Next Topmodel“ im Frühjahr 2009 bekannt.

Das Kind äthiopischer Immigranten lief danach auf Shows in London, Mailand und New York City und auf der Berlin Fashion Week. Nebenbei sammelte sie Erfahrungen als Moderatorin. Nun wird sie erstmals Mama.

Sara Nuru hat die Hälfte überstanden

In der „NDR Talk Show“ am Freitagabend (16.09.22) bestätigte sie ihre erste Schwangerschaft.

Die 33-Jährige sagte zu dem freudigen Ereignis: „Alles will ich nicht unbedingt verraten, aber die Hälfte der Schwangerschaft ist durch und ich bin in freudiger Erwartung. Meine Schwester, mit der ich arbeite, ist jetzt im Mutterschutz und wenn sie wieder da ist, gehe ich dann.“ Über den Vater des Kindes hält sich Nuru bedeckt.



Seit 2018 ist sie Botschafterin für nachhaltige Entwicklung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. 2016 gründete Sara Nuru gemeinsam mit ihrer Schwester Sali die Fair-Trade-Kaffee-Firma „nuruCoffee“. Das Unternehmen verkauft Kaffee aus Äthiopien und unterstützt mit ihrem Verein nuruWomen äthiopische Frauen mit kleinen Krediten als Starthilfe für ein Geschäftsmodell.

Nuru dazu: „Es war am Anfang nicht einfach, wir wurden nicht ernst genommen. Ich wurde als Model gesehen und viele haben das als Hobby abgetan.“

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Dokuserie „Sara Nuru – Abenteuer Mexiko“

Für den NDR drehte Nuru, die in Berlin und Zürich lebt, die Dokumentation „Sara Nuru – Abenteuer Mexiko“, die auch in der ARD-Mediathek zu sehrend ist. Dazu erklärte das engagierte Model auf seinem Instagram-Account: „In der ersten Folge, von insgesamt fünf, treffe ich auf Muxe Estrella. Muxes sind das sogenannte dritte Geschlecht in Mexiko. Im Bundesstaat Oaxaca, direkt am Pazifik, liegt Juchitán de Zaragoza, die Hochburg der Muxes. Auf den ersten Blick werden sie hier, im ländlichen und katholischen Mexiko, ganz selbstverständlich akzeptiert.“

Und weiter schrieb sie: „Ich durfte Estrella Zuhause besuchen und in ihrem Alltag begleiten. Höhepunkt des Jahres ist das große Fest der Muxes, das weltweit einmalig sein dürfte: Eine ganze Stadt feiert die Menschen mit dem dritten Geschlecht. Ganz so idyllisch und heiter ist das Leben für die Muxes aber doch nicht: Am Ende meiner Begegnung erfahre ich erschütternde Details aus dem Leben von Estrella.“