Start in die nächste RundeHeidi Klum macht weiter wie bisher bei GNTM

Heidi Klum mit grüner Glitzerjacke und Sonnenbrille macht das Peace-Zeichen
Heidi Klum ist ein Profi und lächelt einfach alles Negative weg.

Foto: IMAGO/ NurPhoto

Redaktion KuTRedaktion KuT | 03.06.2022, 12:51 Uhr

Kaum ist die Gewinnerin bei „Germany’s Next Topmodel“ gekürt, geht es für Heidi Klum schon um die Meeeedchen der nächsten Staffel – ohne sich um die krassen Vorwürfe zu kümmern.

Seit einer Woche darf sich Lou-Anne (19) nun „Germany’s Next Topmodel“ nennen. Während die Österreicherin sich anstrengen muss, dass auf den Titel auch eine Karriere folgt, widmet sich Heidi Klum (49) schon der nächsten Staffel. Bereits 3.000 Bewerbungen für GNTM sind eingegangen – trotz der üblen Hinter-den-Kulissen-Geschichten, die Ex-Teilnehmerinnen im Netz verbreiten.

Die Nächste, bitte!

„Ich gucke sie mir weiterhin an und freu mich auf euch“, quietscht Heidi Klum auf Instagram. Als Beweis sieht man im Hintergrund auf einem riesigen Bildschirm Video-Einsendungen von vier Mädchen, die von einer GNTM-Teilnahme träumen. Bisher macht Heidi Klum also wie gewohnt weiter und lässt alles unkommentiert, was ihr vorgeworfen wird. Immerhin wurden die Angriffe auch persönlich.

Nathalie Volk nach Zusammenbruch in ärztlicher Behandlung

Heidi Klum interessiere sich nicht wirklich für die Kandidatinnen bei GNTM, hieß es. Sobald die Kameras angehen, ist sie die fürsorgliche Topmodel-Mama, doch nach dem Dreh redet sie nicht mit den Mädchen. Das übernehmen die Leute am Set, die ja angeblich manipulativ sind und die Rollen bei GNTM besetzen: Zicke, Favoritin, BFF.



GNTM ist Reality-TV

Währenddessen schart Lijana Kaggwa (25), die die neueste Lawine losgetreten hat, andere Ex-Teilnehmerinnen hinter sich, darunter Nathalie Volk (25), die als Miranda DiGrande derzeit in Amerika als Schauspielerin durchstarten will. Kaggwa stilisiert sich zur Menschenrechtlerin, die sich jetzt mit den Anwälten des Sender ProSieben herumschlagen muss. Wenn man sich ihre Vorwürfe ansieht, kommen einem allerdings Zweifel, ob sich ihr Aufwand lohnt.

Wie die diesjährige Finalistin Anita (21) bestätigt, sind die Methoden durchaus üblich bei Realityformaten: keine Handys, kein Ausgang: Die Produktion ist kein Freizeitvergnügen. Die Mädchen machen ihren Job im Reality-TV und die Versicherungen würden vermutlich nicht mitmachen, wenn die Newcomer-Sternchen abends in den heißen Clubs von Los Angeles abstürzen.

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Feste Regeln für Nachwuchsmodels

Das Handyverbot ist vor allem dadurch begründet, dass die mediale Berichterstattung die Teilnehmerinnen nicht beeinflussen soll – in welcher Hinsicht auch immer. Auch Jobangebote sollen über die offiziellen Kanäle laufen. TV ist eben auch ein Geschäft und selbst Heidi Klum macht GNTM nicht, um aufstrebenden Models einen Gefallen zu tun. Sie verdient damit Geld, das ist kein Geheimnis.

Die Glückwünsche zu ihrem Geburtstag postet Heidi Klum ebenfalls in ihrer Instagram-Story. Sie wirken wie eine Ansammlung von prominenten Unterstützern, die belegen, dass die Topmodel-Mama trotz lächerlichem Finale und angeblicher Ausbeutung junger Talente, zur Oberliga gehört. Naomi Campbell, Ellen von Unwerth, Alessandra Ambrosio, Jeremy Scott, Thomas Hayo, Marina Hoermanseder und viele andere lobpreisen sie.

Heidi Klum ist ein Vollprofi

Bis zum 27. Juni dürfen sich also die Nachwuchsmodels bei Heidi Klum bewerben, die natürlich alle Videos anschaut. Ok, bevor Gerüchte aufkommen: Sie wird Hilfe haben, niemand schafft es allein tausende Bewerbungen zu sichten. Im Spätherbst beginnen dann sicher die Dreharbeiten. Bis dahin dürften die Vorwürfe verstummt sein. Und Heidi gewinnt durch ihre professionelle Null-Reaktion.