Helena Fürst in der Psychiatrie: „Ich wurde mehrfach geschlagen und misshandelt“

Helena Fürst: „Ich wurde mehrfach geschlagen und misshandelt"
Helena Fürst: „Ich wurde mehrfach geschlagen und misshandelt"

IMAGO / Future Image

05.07.2021 09:41 Uhr

Helena Fürst behauptet, in der Klinik misshandelt zu werden. Die 47-jährige Reality-TV-Darstellerin wurde vor kurzem nach einem Nachbarschaftsstreit in die geschlossene Psychiatrie eingewiesen.

Die „Fürstin“ ist überzeugt davon, unrechtmäßig eingesperrt worden zu sein. Die Polizei dagegen erklärt auf Nachfrage, dass es zu aggressivem Verhalten gegenüber den Beamten kam, weshalb sie den TV-Star mitnahmen.

Wird sie misshandelt?

Auch über die Behandlung in der Klinik beschwert sich Helena Fürst und stellt schwere Vorwürfe auf. Sie behauptet, dass sie in der Klinik misshandelt wird.

Sie sagt im RTL-Interview: „Ich wurde mehrfach geschlagen und misshandelt, ans Bett fixiert und mir wurden zwanghaft Medikamente verabreicht. Ich bin hier eingesperrt, schlimmer als in einem Gefängnis.“

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an Ein Beitrag geteilt von Helena Fu?rst (@die.fuerstin)

Das sagt die Klinik

Die Klinik in Frankfurt am Main, in der sie behandelt wird, äußert sich wie folgt: „Unabhängig von einem konkreten Patientenfall können wir Ihnen Folgendes mitteilen: Wenn Patienten ohne Einwilligung zur psychiatrischen Behandlung eingewiesen werden, erfolgt das in aller Regel durch den behandelnden Notarzt und die hinzugezogene Polizei. Die Entscheidung über eine Unterbringung gegen den Willen des Patienten erfolgt gemäß Psych-KHG (Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz) durch einen diensthabenden Richter.“

Über die Anwendung von Gewalt wird nicht gesprochen. Helena Fürst behauptet derweil, rechtlich gegen die Klinik vorgehen zu wollen. Vorerst muss sie bis zum 9. Juli da bleiben. Sie erklärt abschließend: „So dürfen Menschen nicht gehalten werden, auch nicht in einer Psychiatrie.“