Helena Fürst wurde in eine psychiatrische Klinik eingewiesen

Helena Fürst wurde in eine psychiatrische Klinik eingewiesen
Helena Fürst wurde in eine psychiatrische Klinik eingewiesen

Foto: Imago / Andreas Weihs

26.06.2021 23:59 Uhr

Helena Fürst ist offenbar in eine psychiatrische Klinik eingewiesen worden und würde dort nach eigener Aussage "gegen ihren Willen" festgehalten.

Die Reality-TV-Teilnehmerin Helena Fürst soll in eine psychiatrische Klinik eingeliefert worden sein, nachdem es anscheinend zu einem Streit vor ihrem Haus in Frankfurt gekommen sei. Die 47-Jährige sei demnach von der Polizei festgenommen und danach eingewiesen worden sein. Das berichtet die „Bild“-Zeitung.

Helena Fürst griff angeblich Beamtin an

Doch wie kam es zu den Ereignissen? Offenbar war die TV-Anwältin von einem Dreh („Die härteste Realityshow der Welt – Das große Promi-Büßen“) nach Hause gekommen und sei dann in eine Auseinandersetzung mit ihrem Nachbarn geraten, weil in einem Verteilerkasten alle Telefonkabel durchgeschnitten gewesen sein sollen. Als der Nachbar die Polizei rief, soll sich Fürst so heftig gewehrt haben, dass sie körperlich zu Boden gebracht werden musste.

Ein Sprecher der Polizei schilderte die Situation gegenüber dem Blatt so: „Die Beamten vor Ort haben versucht, die aufgebrachte Frau zu beruhigen. Dabei schlug sie in Richtung des Kopfes einer Kollegin, worauf sie von den Beamten zu Boden geworfen und fixiert wurde.“ Außerdem soll sie die Beamten beleidigt haben. 

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Eigengefährdung und sogar Suizidgefahr?

„Eine Kollegin wurde an der Schulter verletzt. Letztendlich wurde die Beschuldigte dann wegen Sachbeschädigung, Beleidigung, Angriff und Widerstand gegen Polizeibeamte festgenommen“, so der Sprecher.

Helena Fürst wehrt sich gegen die Vorwürfe und dass sie gegen ihren Willen in eine Klinik verbracht wurde. „Ich werde hier gegen meinen Willen festgehalten. Ich verfasse gerade einen Widerspruch gegen den richterlichen Beschluss meiner Unterbringung in dieser Psychiatrie,“ erklärte sie aufgebracht gegenüber „Bild“.

Offenbar hätten die zuständigen Beamten und Ärzte aber die Situation so eingeschätzt, dass die TV-Darstellerin „eine Eigengefährdung“ darstellen würde und sogar „Suizid im Raum stand“.

Helena Fürst wurde in eine psychiatrische Klinik eingewiesen

Foto: Imago / Andreas Weihs

Helena Fürsts Version klingt anders

„Die Fürstin“ schildert das Ganze allerdings etwas anders: „Eine Beamtin und zwei ihrer Kollegen haben mich zu dem Stromkasten geschleift. Als ich hineinfassen wollte, hat mir die Polizistin brutal den Arm runtergedrückt. Ich habe sie aus Notwehr geschlagen, und man schlug mir daraufhin auf den Kopf. Die Beamten führten mich in Handschellen ab, meine neunjährige Tochter blieb mit meiner Mutter in meiner Wohnung.“