Radiolegende Howard Stern überlegt, als US-Präsident zu kandidieren

Sebastian GrünbergerSebastian Grünberger | 08.12.2021, 22:16 Uhr

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Radio-Talkmaster Howard Stern sieht sich für das Amt des US-Präsidenten bestens geeignet — und würde laut eigenen Angaben so richtig aufräumen.

Howard Stern (67) ist der bekannteste Radiomoderator der USA — aber eventuell könnte er schon bald in die Politik wechseln. Stern offenbarte kürzlich in einer Sendung auf SiriusXM, sich — vielleicht! –  für die Wahl zum US-Präsidenten zu stellen zu wollen.

Der Grund für die Überlegungen

„Könnte sein, dass ich kandidieren muss“, tönte der Promi-Talker (der sonst Größen wie Paul McCartney, 79 oder George Clooney, 61, interviewt) laut dem Magazin „Consequence Of Sound“. Der Grund für seine Überlegungen: Die immer noch grassierende Covid-19-Pandemie, die nicht nur die USA, sondern die gesamte Welt lahmlegt. Stern möchte das richten: „Glauben Sie mir, wir verwandeln uns in ein Land der Dritten Welt, weil hier so viele Idioten leben“, so der Moderator in Bezug auf Impfgegner und Corona-Leugner. „Wir könnten einen Großteil dieser COVID-Sache hinter uns lassen.“

Geht es um seine Durchsetzungsqualitäten, ist Howard Stern sehr selbstüberzeugt

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Stern hat kein gutes Gefühl bezüglich der USA

Daraufhin sagte seine Co-Moderatorin Robin Quivers (69): „Du warst immer für die Freiheit, bis die Idioten den Laden in die Finger bekamen“. Stern antwortete sarkastisch: Jetzt bin ich nicht mehr für Freiheit“. Dann wurde er ernst: „Ich habe kein gutes Gefühl bei dem, was in meinem Land vor sich geht. Vielleicht muss ich kandidieren, nur um dieses verdammte Chaos aufzuräumen.“ Dann gab er sich so richtig selbstbewusst: „Ich könnte es in zwei Sekunden aufräumen. So wie Biden uns aus Afghanistan herausgeholt hat —  so schnell werde ich die Dinge in Ordnung bringen. Boom. Auf der Stelle.“

Moderator mit Polit-Ambitionen

Schon in der Vergangenheit hegte Stern Polit-Ambitionen. Der Moderator hatte 1994 als Governor für New York kandidiert, seine Kandidatur dann allerdings zurückgezogen, da er seine persönlichen Finanzen offenlegen hätte müssen. Auch die Idee, dass er Präsident werden will, ist nicht neu — vor kurzem nannte er das sogar seine „bürgerliche Pflicht“, um eine Wiederwahl von Donald Trump (75) 2024 zu verhindern.