Model trifft RapperHuch, so klingt Heidi Klums „GNTM“-Song mit Snoop Dogg

Huch, so klingt Heidi Klums „GNTM“-Song mit Snoop Dogg
Huch, so klingt Heidi Klums „GNTM“-Song mit Snoop Dogg

© ProSieben/Richard Hübner

Sebastian GrünbergerSebastian Grünberger | 14.01.2022, 15:21 Uhr

Supermodel Heidi Klum und Rapper Snoop Dogg machen gemeinsame Sache — und veröffentlichen den Titeltrack zur neuen „GNTM“-Staffel. Wie das klingt, lest ihr hier.

Supermodel trifft Gangster-Rapper: Heidi Klum (48) und Westcoast-Rap-Legende Snoop Dogg (50) sind ein Gesangsduo, das man so nicht erwartet hätte. Aber ausreichend Fernsehbudget macht eben vieles möglich, und so ist der bekennende Marihuana-Enthusiast auf dem neuen Titelsong der kommenden „Germany’s Next Topmodel“-Staffel (ab 3. Februar 2022 auf ProSieben) zu hören. Genau wie Goldkehlchen Heidi auch.

„Chai Tea with Heidi“ heißt das Werk, das wohl so schnell keine Grammy-Nominierung bekommen wird.

Chai Tea mit Heidi … und Autotone fürs Stimmchen!

Wie das genau klingt? Nun, mal ehrlich: Den Stimmumfang einer Mariah Carey (52) oder einer Whitney Houston (1963-2012) hat Klum definitiv nicht. Aber glücklicherweise wurde ja irgendwann mal Autotune erfunden, mit dem sich auch Stimmchen, die sich sonst auf ihrem Weg durch die Tonleiter verirren würden, auf die richtige Bahn gelenkt werden können. Das heißt: Zumindest falsche Töne gibt es auf dem Stück „Chai Tea with Heidi“ von Klum keine. Man hat auch genügend Effekte auf die Stimme gelegt und diese verfremdet, dass davon abgelenkt wird, wie dünn diese eigentlich ist. Macht aber nix, Heidi ist Jurorin und Model und keine Sängerin.

Snoop Dogg macht’s eben für Geld

Und Snoop D-o-double-gizzle? Nun, der wirkt eben so, als hätte man ihm ausreichend Geldscheine in die Hand gedrückt, um ihn dazu zu motivieren, im Studio mal eben schnell ein paar Zeilen zu droppen.  „Ladies, can I talk to you for a minute“ säuselt er, und rappt einigermaßen uninspiriert über Slap-Bass und nicht altbacken, aber auch nicht modern klingende Beats.

Ein bisschen singt er dann auch noch mit Heidi, ehe der beherzte Mallorca-Synthesizer einsetzt. Hat Snoop Dogg schon bessere Raps auf Tonband gebracht? Selbstverständlich hat er das. Aber Snoop macht viel für Geld, sei es Werbung für deutsche Sprudelgeräte oder eben Mucke mit Heidi.

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Warum der Song fast an Rod Stewart gescheitert wäre

Im Interview mit der britischen Zeitung „Daily Mail“ erzählte Klum indes, dass der Song beinahe an Rod Stewart (77) gescheitert wäre. Heidi nutzte für „Chai Tea with Heidi“ nämlich die Zeile „When I give my heart again / I know it’s gonna last forever“ aus Stewarts 1983 erschienen Song „Baby Jane“. Das Problem: Sie konnte den britischen Musiker zunächst nicht kontaktieren, um sich die Erlaubnis einzuholen.

Wir hatten bereits alle Aufnahmen gemacht und das Musikvideo gedreht, und ich konnte Rod Stewart immer noch nicht erreichen“, so Klum. Irgendwann bekam sie endlich seine E-Mail-Adresse, schrieb ihn an. Nachdem keine Antwort kam, glaubte Klum schon, alles sei verloen —bis sie bemerkte, dass sich Stewards Antwort im Spam-Ordner befand. „Er hat mir sogar sofort zurückgemailt und gesagt: „Das ist so lustig, ja, du bekommst meinen Daumen hoch. Ich wäre in großen Schwierigkeiten gewesen“, so Klum beruhigt.

Und auch von Snoop, in dessen Studio Heidi den Song aufnahm, schwärmt das Model: „Ich bin ein großer Fan.  Ich habe Snoop Dogg immer geliebt. Jetzt liebe ich ihn noch mehr. Mein armer Mann hat mir schon so lange zugehört, wie ich über Snoop Dogg gesprochen habe. Ich habe ihm ein Ohr abgekaut!‘