„Ich will Spaß“: Hach, der liebe Markus wünscht sich Spritpreisbremse

dpadpa | 12.03.2022, 10:12 Uhr
Vor 40 Jahren besang Markus einen Horrorpreis für Sprit in seinem Hit «Ich will Spaß». Heute wünscht er sich eine Spritpreisbremse.
Vor 40 Jahren besang Markus einen Horrorpreis für Sprit in seinem Hit «Ich will Spaß». Heute wünscht er sich eine Spritpreisbremse.

Silas Stein/dpa

„Und kost' Benzin auch drei Mark zehn: scheißegal, es wird schon geh'n!“, sang der NDW-Sänger 1982 - und die halbe Nation stimmte ein. Was damals unverstellbar war, hat die Realität längst überholt.

Der „Ich will Spaß“-Sänger Markus hat eine klare Meinung zu den aktuell hohen Kraftstoffpreisen. Er sei für eine Spritpreisbremse, teilte der 62-Jährige der Deutschen Presse-Agentur mit.

„Für mich persönlich dürfte die bei 1,55 Euro liegen, denn das wären 3,10 DM geteilt durch zwei“, sagt der Sänger des berühmten Autofahrer-Hits „Ich will Spaß“, in dem es unter anderem heißt: „Und kost‘ Benzin auch drei Mark zehn: scheißegal, es wird schon geh’n!“. Markus war einer der großen Stars der Neuen Deutschen Welle. Im Sommer will der aus Bad Camberg in Hessen stammende Sänger ein neues Album herausbringen (geplanter Titel: „Das Leben liebt mich… und ich liebe das Leben“.)

Als Benzin noch 1,40 DM kostete

1982 kostete der Liter Super laut ADAC übrigens durchschnittlich etwa 1,40 Mark. Ende der Woche zeigte die Preistafel an der Tankstelle für einen Liter der Sorte E10 im bundesweiten Schnitt rund 2,20 Euro. Preisvergleiche zwischen DM-Ära und heutigem Euro-Zeitalter sind jedoch schwierig. Doch so viel lässt sich sagen: Der im Lied als Horrorvision definierte Preis ist noch nicht erreicht. Bedenkt man, dass sich das Verbraucherpreisniveau seit 1982 ungefähr verdoppelt hat, dann entsprächen die damals von Markus besungenen 3,10 Mark heute einem Preis von rund 6,20 Mark (umgerechnet 3,17 Euro).