Internationaler Tag der Pronomen: Diese 8 Stars bezeichnen sich anders!

Annabell KöstlerAnnabell Köstler | 20.10.2021, 21:41 Uhr
Internationaler Tag der Pronomen: Diese Stars nutzen andere Pronomen!
Internationaler Tag der Pronomen: Diese Stars nutzen andere Pronomen!

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Schon seit Ewigkeiten ist es im Englischen üblich, Menschen, deren Geschlecht man nicht kennt, mit den neutralen Pronomen "They" und "Them" anzusprechen. Diese Pronomen nutzen auch Menschen, die sich keinem Geschlecht zugehörig fühlen.

Im Deutschen fehlt noch, was es im Englischen schon lange gibt: geschlechtsneutrale Pronomen. Die Diskussion um das Thema ist endlos, ob das Plural „Sie“ nun gleichzusetzen ist mit „They“, oder ob das englische Pronomen nun eingedeutscht und „dey“ sein soll. Um für Aufklärung zu sorgen und gleichzeitig die Akzeptanz zu fördnern, ist der 20. Oktober der internationale Tag der Pronomen. Diese Stars sind von der Pronomen-Diskussion betroffen.

Demi Lovato

Im Mai 2021 outete sich Demi Lovato auf Twitter als nicht-binär. Die Pronomen, die Demi nutzt, sind im Englischen „they“ und „them“. „Die Entscheidung folgt einer langen Heilung und Selbstreflexion“, erklärt Demi. „Ich mache das für die, die noch nicht die Chance hatten ihren Liebsten mitzuteilen, wer sie wirklich sind.“

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Sam Smith

Vor Demi machte es bereits ein anderer Promi vor: Sam Smith erklärte in einem Interview mit dem BBC, sich weder männlich noch weiblich zu fühlen. „Ich denke, ich schwebe irgendwo dazwischen“, sagt Sam und bezeichnet sich und andere nicht-binäre Menschen als „eigene besondere Kreation“. Auch Sam benutzt, wie Demi, „They“-Pronomen.

Ruby Rose

Schauspielerin Ruby Rose hatte bereits 2015 ihr Coming Out: Ihr Geschlecht ist fluide. Das bedeutet, dass Ruby sich mal männlich, mal weiblich und mal nichts davon fühlt. Während andere geschlechtsfluide Menschen ihre Pronomen dem täglichen Geschlecht anpassen oder bei geschlechtsneutralen Pronomen bleiben, nutzt Ruby weiterhin weibliche Pronomen: „Ich fühle mich wie ein Junge, aber ich habe nicht das Gefühl, dass ich mit anderen Körperteilen hätte geboren werden sollen“, erklärt sie dem „Guardian“.

Amandla Stenberg

Bekannt durch die Rolle der Rue in „Tribute von Panem“ ist Amandla Stenberg mittlerweile ein Star. Bereits 2016 eröffnete die damals 17-Jährige ihren Freunden und Fans, dass sie ihre Geschlechtsidentität selbst erforschen möchte und vorerst mit dem „They“-Pronomen angesprochen werden will. 2018 verriet sie aber, dass sie diese Pronomen nicht mehr brauche, um sich in ihrem Geschlecht wohlzufühlen: „Es wirkt beinahe schädlich für die, die die Pronomen wirklich brauchen“, erklärte sie der „Washington Post“.

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Elliot Page

Im Dezember 2020 lernte die Welt Schauspieler Elliot Page kennen. Elliot, ehemals Ellen, ist Transgender und lebt seither glücklich als Mann. Entsprechend nutzt Elliot auch männliche Pronomen.

Allerdings ist es nicht ganz so einfach: Elliot bezeichnet sich als Transmann und nicht-binär. Dadurch akzeptiert er auch das „They“-Pronomen.

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Cara Delevingne

Auch Cara Delevingne outete sich 2020. In einem Interview erklärt das Model, dass es sich geschlechtsfluid sieht: „Manche Tage fühle ich mich eher weiblich. Andere Tage fühle ich mich wie ein Mann.“ Das erzählte Cara dem „Variety“-Magazin. Vorher erklärte sie in einem Interview mit „Marie Claire“: „Ich bin nicht nicht-binär, aber ich fühle mich so männlich wie ich weiblich bin.“

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Miley Cyrus

Auch Popstar Miley Cyrus geht es wie Cara – im Jahr 2020 erklärt sie erstmals öffentlich, welcher Geschlechtsidentität sie sich zugehörig fühlt: „Ich fühle mich weder wie ein Junge, noch wie ein Mädchen, und mein Partner muss das ebenfalls nicht“, erklärt sie dem „Paper“-Magazin. Die Pronomen scheinen ihr völlig egal – weiblich, männlich oder geschlechtsneutral.

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Ezra Miller

Vielen bekannt aus Filmen wie „Suicide Squad“ und „The Perks of Being a Wallflower“ ist Ezra Miller. Ezra outete sich 2018: „Ich identifiziere mich nicht als Mann. Ich identifiziere mich nicht als Frau. Ich identifiziere mich als Mensch.“ Die Identität beschreibt Ezra als nicht-binär, nutzt aber wechselnde Pronomen.

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(AKo)