Schauspielerin Jane Fonda warnt vor Schönheitseingriffen: „Du kannst süchtig werden“

dpadpa | 03.08.2022, 15:00 Uhr
Jane Fonda
Jane Fonda

IMAGO / MediaPunch

„Du kannst süchtig werden“. Jane Fonda rät von Beauty-OPs ab. Und gesteht, dass sie selbst auch ein klein wenig hat machen lassen.

Hollywoodstar Jane Fonda rät vom Gang zum Schönheitschirurgen ab. „Ich hatte ein Facelift und ich habe damit aufgehört, weil ich nicht verzerrt aussehen wollte. Ich bin nicht stolz darauf“, sagte die 84-Jährige der amerikanischen „Vogue“. „Ich gebe das zu und ich sage: Okay, du kannst süchtig werden. Mach das nicht weiter.“ Sie gehe davon aus, dass viele Frauen süchtig nach Schönheitseingriffen seien.

„Wir kennen sie alle, die furchtbar aussehen“

Geld könne zwar hilfreich sein, wenn man seinen Körper lange jung halten wolle, sagte die Oscar-Preisträgerin, die in der erfolgreichen Netflix-Serie „Grace und Frankie“ mitspielt und auch für ihre Fitness-Videos bekannt ist. Aber „ich denke, dass wir alle eine Menge Frauen kennen, die reich sind und die alle Arten von Gesichtsstraffungen und derartigen Dingen hatten und die furchtbar aussehen.“

Sie selbst gebe etwa nicht viel Geld für Gesichtscremes aus, sorge aber dafür, dass ihre Haut immer genug Feuchtigkeit habe, so Fonda. „Ich schlafe, ich bewege mich, ich bleibe der Sonne fern und ich habe gute Freunde, die mich zum Lachen bringen. Lachen ist ebenfalls hilfreich.“



Jane Fonda: Sport gegen Depressionen

Jane Fonda enthüllte außerdem, dass sie „Depressionen durch Sport vermeiden“ würde.

Fonda erklärte in einem Interview mit ‚Vogue.com‘: „Ich stamme aus einer langen Reihe von depressiven Menschen. Einer der Wege, Depressionen zu vermeiden, ist Sport zu treiben. Wenn ich mich bewege, wenn ich laufe, wenn ich Sport mache, hebt sich die Depression. Das und Aktivismus sind die zwei besten Anekdoten für Depressionen, soweit mich das betrifft. Ich meine, es sei denn, Sie haben eine chronische Depression, dann ist das eine andere Sache.“

Jane enthüllte zudem, dass sie Bewegung und Sport dabei als stärkend für Frauen empfindet und ähnliche positive Erfahrungen von anderen Frauen hörte, die im Laufe der Jahre Workouts machten. „Es hat mit Ballett angefangen. Ich habe dort angefangen und, oh Junge, das war es. Ich war süchtig danach. Wenn ich einen Ballettunterricht nahm, veränderte sich mein Körper. Also habe ich fast jeden Tag Ballett gemacht. […] Ich meine, vielleicht haben die Leute damit angefangen, weil sie dünn werden wollten, aber die Frauen meinten zu mir: ‚Ich nehme kein Insulin mehr wegen meiner Diabetes‘ oder ‚Ich habe mich zum ersten Mal gegen meinen Chef gewehrt, weil ich die Muskeln an meinen Armen sah.‘ Es hat die Frauen auf eine sehr tiefgreifende Weise gestärkt. Ich war wirklich glücklich darüber“ , enthüllte der Star. (dpa/Bang)