Kanye Wests „brilliante“ Geschäftsidee: So will er an Paparazzi verdienen

Sebastian GrünbergerSebastian Grünberger | 24.01.2022, 15:00 Uhr

IMAGO/Ron Sachs /CNP/MediaPunch

Kanye West hat für Fotografen „ein Angebot, das sie nicht ablehnen können“ — das machte er ihnen in einer Spontanpredigt am LAX unmissverständlich klar.

Kanye West (44) ist bekannt dafür, mit extravaganten Meinungen nicht gerne hinter dem Berg zu halten. Das mussten kürzlich auch einige Paparazzi am Flughafen in Los Angeles erleben — denn als die den Produzenten, Rapper und Modemacher knipsen wollten, setzte der zur Brandrede an … und unterbreitete eine ganz besondere Geschäftsidee.

Kanyes Predigt gegenüber Paparazzi

Kanye will von Paparazzi nämlich nicht zwingend seine Ruhe haben – sondern in erster Linie Geld und eine Gewinnbeteiligung! „Im Moment dürft ihr uns fotografieren, ohne dafür zu bezahlen“, erklärte der Rapper — und fuhr fort: „Ich werde das ändern. Ich meine das nicht negativ. Es ist nur so, dass es im Moment sehr einseitig ist“, erklärte er, wie auf einem Video zu sehen ist. „Ihr könnt uns folgen, ihr könnt jederzeit vor einem Hotel stehen — ihr gebt uns keinen Anteil von dem, was ihr an uns und unseren Kindern verdient, und das werde ich ändern“, tönte er.

 

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Schelte und Verbrüderung

Kanyes Appell hörte sich wie eine Mischung aus einer Schelte und einer Verbrüderung mit der Fotografenzunft an. „Wir müssen alle zusammen Geld verdienen … Es kann keine einseitige Sache sein. Deshalb fühlt es sich so geier-haft an. Schaut mal, wenn ich mit meinen Kindern zusammen bin und sage, dass ich nicht will, dass ihr mich fotografiert, dann ist das etwas, was ihr Menschen respektieren müsst. Wenn wir das Geld zusammen bekommen, dann müssen wir darüber reden.“

„Wir sind sehr wichtig“

Am Schluss verlieh Kanye dem Status von ihm und seinen Promikollegen noch mal ordentlich Nachdruck: „Ich werde dafür sorgen, dass wir unsere Rechte bekommen. Wir sind sehr wichtig. Wir sind auch echte Menschen.“ Wie der Musiker seine Idee umsetzen will, bleibt unklar — aber einem Visionär wie ihm wird schon etwas einfallen. Ein wenig Sicherheitsabstand sollten die Fotografen gegenüber „Ye“ sowieso haben – schließlich wurde Kanye in der Vergangenheit mehrmals ausfällig und körperlich übergriffig gegen Paparazzi.