Karl Lagerfeld: Besondere Erinnerungsstücke kommen unter den Hammer

Sebastian GrünbergerSebastian Grünberger | 15.03.2022, 22:25 Uhr
Karl Lagerfeld lächelt
Karl Lagerfeld lächelt

IMAGO / APress

Wer immer schon mal rumlaufen oder die Hand schütteln wollte wie Karl Lagerfeld sollte zugreifen: Aus dem Besitz des Modemachers werden Haus- und Handschuhe und etliches mehr versteigert.

Etliche Erinnerungsstücke der verstorbenen deutsche Modeikone Karl Lagerfeld (1933-2019) kommen unter den Hammer! Das deutsche Auktionshaus Sotheby’s versteigert eine ganze Reihe von Stücken aus dem Besitz Lagerfelds — darunter, man mag es gar nicht glauben, einige durchaus erschwingliche Stücke!

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Versteigert werden unter anderem die edlen Loafers mit Gold-Monogramm, in die Lagerfeld wohl dann schlüpfte, wenns mal heimelig werden sollte. Die Schuhe sollen zwischen 300 und 500 Euro kosten. Gar nicht schlimm teuer eigentlich…

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Auch etliche Handschuhe (für die der Modemacher bekannt war) kommen unter den Hammer — diese sollen ebenfalls zwischen 300 und 500 Euro kosten. Mit 500 bis 800 Euro etwas teurer ist eine Zeichnung des Modemachers („Der Graf und die Tante“), ein Gemälde von Oskar Schlemmer schlägt indes mit 15.000 bis 20.000 Euro zu Buche.




Die Auktionen finden übrigens laut Sotheby’s Website in Köln statt.

Ebenfalls vertreten: Lagerfelds berühmte Katze Choupette

Aber auch Liebhaber von Lagerfelds Katze Choupette (die sogar ihre eigene Instagram-Seite besitzt) kommen auf ihre Kosten: So gibt es (für einen Preis zwischen 50 und 80 Euro) eine Choupette-Figur. Auch ein Kratzbaum, den seine geliebte Choupette benutzte, soll zur Versteigerung angeboten werden — allerdings nicht in derselben Auktion.

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Lagerfeld selbst sah sich selbst als passionierten Sammler. „Ich finde die Freude am Sammeln, den Spaß an der Jagd nach Objekten, das Spannende. Aber sobald ich es habe, verliere ich das Interesse. Ich möchte kein Kurator sein, der in einem Museum lebt“, zitiert die Bild den Modezaren.