Katja Krasavice: Statt Gewinn macht sie Verlust mit ihrer Musik?

Tatum Sara KochTatum Sara Koch | 31.08.2021, 20:36 Uhr
Katja Krasavice bei The Dome
Katja Krasavice bei The Dome

IMAGO / Revierfoto

Katja Krasavice erreichte etwas, was keine deutsche Künstlerin vor ihr gelungen ist. Zwei ihrer Musikplatten schafften es auf Platz eins der deutschen Albumcharts. Ein Wahnsinnserfolg für die YouTuberin. Doch trotz alledem schreibt die „Boss Bitch"-Interpretin nicht nur schwarze Zahlen.

Katja Krasavice (25) hat in den letzten Jahren eine beachtliche Karriere hingelegt. Sie war im deutschen Fernsehen zu sehen, startete als gefeierte Rapperin durch, veröffentlichte ihr erstes Buch und nebenbei ist sie außerdem als erfolgreiche Influencerin tätig. Die Einnahmen der Leipziger Powerfrau müssten also stetig im Plus sein – das dachte man zumindest – bis jetzt!

Minusgeschäft durch Fan-Boxen

Seit mehreren Jahren sind Fan-Boxen im deutschen Rap-Business nicht mehr wegzudenken. Passend zu ihren neu erschienenen Alben brachte auch Katja Krasavice jedes Mal eine limitierte Box auf den Markt. So ist es auch für ihr bereits angekündigtes Album „Pussy Power“ vorgesehen, welches im Februar 2022 Release feiert. Damit ihre Fans wieder fleißig kaufen, befüllt die Künstlerin ihre Boxen mit hochwertigen Inhalten.

Wer denkt, dass die „Eure Mami“-Sängerin damit reichlich Geld scheffelt irrt – Katja macht damit starke Verluste und verliert wohl einiges an Kohle.

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Für ihre Fans ist Katja nichts zu teuer

Die neue Fan-Box anlässlich ihres noch nicht veröffentlichten Albums „Pussy Power“ soll noch hochwertigere und beeindruckendere Inhalte vorweisen, als ihre früheren Überraschungen. Was sich außer der CD darin verbirgt ist bislang unklar. Fest steht aber, dass der Rapperin für ihre Anhänger nichts zu teuer ist. Beim Versandhändler Amazon kann die Box bereits für circa 50 Euro vorbestellt werden.

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15.000 Euro Verlust

In einer vergangenen Instagram-Story stellte sich Katja den Fragen der User. Dabei schrieb ein Fan: „Wenn in der Box mehr inhaltlicher Wert wäre, als sie kostet, würdest du minus machen“.

Und das ist der Fall, wie die ehemalige „Promi Big-Brother“-Teilnehmerin selbst zugab.

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„Genau das ist es ja. Schon allein mit der ‚Boss Bitch‘-Box (die nicht mal 1 Prozent so krass ist wie die ‚Pussy Power‘-Box) habe ich anstatt was daran zu verdienen sogar drauf gezahlt“, so Katja. Und weiter: „Mindestens 15.000 Euro habe ich drauf gezahlt, um genau zu sein. Und das alles nur damit Ihr eine Box mit krassen Inhalten in der Hand halten könnt.“

Katja Krasavice: Statt Gewinn, macht sie Verlust mit ihrer Musik
Katja Krasavice bei einem Live-Auftritt

IMAGO / HMB-Media

Sie macht trotzdem weiter

Obwohl die Deutschrapperin mit ihren zurückliegenden Alben und deren dazugehörigen Boxen eine beachtliche Summe an Geld verloren hat, scheint das der Influencerin nichts auszumachen. Bereits 12.000 „Pussy Power“-Alben wurden vorbestellt, damit dürfte ihr Minusgeschäft noch höher, als bei ihrer ersten Fan-Box sein. Für Krasavice dennoch kein Grund auf die hochwertigen Inhalte für ihre Community zu verzichten. Ihre Fans dürfte sie damit mehr als glücklich machen.

Diesen Inhalt gab es in der „Boss Bitch“-Box

Die große Ankündigung, dass der Inhalt bei „Pussy Power“ noch teurer und spektakulärer als bei „Boss Bitch“ sein soll verspricht Katjas Fans eine Menge. In der „Boss Bitch“-Box gab es für die Käufer eine Sexpuppe, einen angeblich getragenen Slip der Künstlerin, eine Autogrammkarte und eine Flagge. Es bleibt spannend, was sich die Perfektionistin dieses Mal hat einfallen lassen.