Laura Müller: Öffentliche Hetzjagd – gehen die Hater jetzt zu weit?

Laura Müller: Öffentliche Hetzjagd - gehen die Hater jetzt zu weit?
Laura Müller: Öffentliche Hetzjagd - gehen die Hater jetzt zu weit?

IMAGO / Future Image

22.06.2021 12:45 Uhr

Nicht nur, dass sie die Frau von Michael Wendler ist, nun muss sie auch eine Hetzjagd über sich ergehen lassen. Und das nur, weil sie wieder begonnen hat als Influencerin zu arbeiten.

Monatelang war es still um Laura Müller! Die blutjunge Frau von Schwurbel-Micha hatte sich gänzlich aus den sozialen Netzwerken zurückgezogen, nachdem der Wendler die Corona-Politik mit einem Konzentrationslager verglich und Laura sich bei diesem Thema lieber „neutral wie Schweiz“ verhalten hatte.

„Millania“-Shop steht hinter Laura

Nun ist Laura zurück und hat anscheinend einen neuen Kooperationspartner gefunden. Sie wirbt für eine Fast-Fashion-Klamottenmarke. Der Shop „Millania“ bekam einen heftigen Shitstorm nachdem bekannt wurde, dass sie mit Laura kooperieren.

Der Shop zog seine Konsequenzen und stellte die Kommentarfunktion aus, nachdem hunderte Kommentare unter den Bildern gepostet wurden. Sie stellten sich jedoch klar hinter Laura und schrieben in einem Statement: „Wir haben bewusst für eine Kooperation mit Müller entschieden, da wir uns nicht mit den Thematiken in Verbindung setzen, welche zur Zeit in den Medien publiziert werden.“

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„Wir distanzieren uns hiermit von allen Vorwürfen“

Bereits die ersten Influencer appellierten in den sozialen Medien, die Hetzjagd gegen Laura und „Millania“ zu beenden. Auch in einem neuen Post des Online-Shops heißt es: „Wir bitten euch die Kommentarfunktion nicht für Hetze und Mobbing auszunutzen. Wir distanzieren uns hiermit von allen Vorwürfen. Wir bitten euch um Verständnis & etwas mehr Sensibilität bezüglich der Thematik. Wir möchten Ausschreitungen verhindern und bleiben weiterhin neutral.“

Doch nachdem innerhalb kürzester Zeit wieder allerhand Hass-Kommentare von wütenden Kunden gepostet wurden, entschied sich das Unternehmen die Kommentarfunktion wieder zu deaktivieren.

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Vergleich zu Kasia Lenhardt

Vor allem die Influencerin Berat Doresa sprach sich bei Instagram ganz offen gegen das Mobbing aus und erklärte in ihrer Insta-Story: „Ich sehe es nicht ein, dass sie so einen heftigen Shitstorm bekommt von Leuten da draußen, die um die 50 sind, die Kinder haben, die verheiratet sind, die Familien haben.“

Berat zieht vergleiche mit dem Fall Kasia Lenhardt, die wurde in den sozialen Medien über Wochen massiv gemobbt, nachdem die Trennung von Jerome Boateng bekannt geworden war. Kurze Zeit später fand man Kasia tot in einer Wohnung in Berlin. „Ihr wisst alle ganz genau was vor einigen Monaten war, ihr wisst ganz genau, dass eine Kasia durch das Mobbing im Internet sich das Leben genommen hat“, erklärt Berat Doresa.

Sie schreibt auch: „So viel Hass habe ich schon lang nicht mehr gesehen, ich schäme mich für solche Menschen!“

Laura selbst hat sich zu der öffentlichen Hetzjagd noch nicht gemeldet, teilte aber die Support-Story von Berat Doresa und postete Bilder mit ihrem neuen tierischen Mitbewohner Tiger.

(TT)