Vorwürfe zurückgewiesenMelanie Müller: Das ist ihre Stellungnahme nach der Razzia

Melanie Müller auf Mallorca
Melanie Müller auf Mallorca

IMAGO / Christian Grube

Paul VerhobenPaul Verhoben | 14.10.2022, 09:11 Uhr

Ich-Darstellerin Melanie Müller meldet sich nach der Razzia vom frühen Donnerstag mit einer Stellungnahme zu Wort.

Die Mallorca-Sängerin wurde in letzter Zeit immer öfter Opfer von Vorwürfen, sie würde sich in rechtsextremen Kreisen bewegen. Sie soll auch bei einem Konzert einen Hitler-Gruß gezeigt haben, erklärte aber später, dass sie lediglich wild mit den Armen getanzt habe und noch nie mit der besagten Szene in Kontakt stand und diese auch nicht unterstütze.

Melanie Müller war nicht zu Hause

Trotzdem ermittelt die Polizei wegen der Vorwürfe gegen sie und durchsuchte jetzt sogar ihr Haus, einem ehemaligen Bahnhof in Leipzig-Wahren. Nach „Bild“-Informationen seien „Beweismittel sichergestellt“ worden. Müller selbst sei während der Razzia nicht zu Hause gewesen. Dazu hieß es: „Die ehemalige Dschungelkönigin absolviert gegenwärtig ihre letzten Auftritte auf Mallorca am Ballermann.“

Ihr neuer Freund sei aber dem Bericht zufolge daheim gewesen. Der 53-Jährige: „Der Hund schlug an, davon wurde ich wach, und dann standen auch schon die Polizisten vor mir.“ : Auch Geschäftsräume, die das Paar in der Innenstadt nutzt, seien durchsucht worden, berichtet das Blatt.



Erklärung von Melanie Müller

Danach hat sich die Mutter zweier Kinder nun erneut zu Wort gemeldet. In einem zwei Seiten langen Statement schreibt sie zum Beispiel: „Ungeachtet des Umstandes, dass ich mir im Hinblick auf den Vorwurf des Verwendens verfassungswidriger Kennzeichen nichts vorzuwerfen habe, ist es selbstverständlich die Aufgabe der Staatsanwaltschaft, derartigen Vorwürfen nachzugehen.“

„Ich habe den mir unterstellten Hitlergruß nicht gezeigt.“
(Melanie Müller)

Trotzdem erklärt sie weiterhin, dass sie den Hitler-Gruß nicht gezeigt und sich auch nie rassistisch geäußert habe. Sie sagt aber: „Sollte ich mich in meinen Gesten wirklich missverständlich ausgedrückt haben, so würde mir dies im Herzen weh tun und hierfür entschuldige ich mich, denn es wäre nie meine Absicht gewesen.“ (Bang/K&T)