Menowin Fröhlich: Dieses traumatische Erlebnis sollen seine Kinder nicht haben

Bea JanskyBea Jansky | 21.06.2022, 17:34 Uhr
Menowin Fröhlich
Menowin Fröhlich beim 2. Kampfabend von Das große SAT. Promiboxen

Foto: IMAGO / Future Image

Eins ist klar: Der ehemalige DSDS-Finalist Menowin Fröhlich muss hinter Gittern. Er wurde zu einer Haftstrafe von einem Jahr und zwei Monaten ohne Bewährung verurteilt. Der Sänger möchte unter keinen Umständen, dass seine sechs Kinder ihn so sehen, unter anderem weil er aus seiner Kindheit ein traumatisches Erlebnis hat...

Seit März ist klar, dass Menowin Fröhlich (34) ins Gefängnis muss. Verurteilt wurde der 34-Jährige vom Darmstädter Landgericht. Bisher ist der Musiker noch auf freiem Fuß und hat seine Liebsten um sich. Sein Anwalt hat zudem auch Revision gegen das Urteil eingereicht – trotzdem sollte sich die Familie nicht zu viel Hoffnung machen und muss damit rechnen, den Familienvater lang nicht mehr zu sehen.

Menowin Fröhlich baute betrunken einen Autounfall

Warum muss Menowin in den Knast? Der Popsänger fuhr 2019 betrunken Auto und baute im südhessischen Seeheim-Jugenheim einen Unfall – darauf folgte die schockierende Nachricht: 14 Monate Knast.

Über seine Verurteilung sagt der Musiker: „Es zerstört mich“, dennoch gibt ihm seine Familie Halt und stärkt ihm den Rücken. Mittlerweile hat Menowin sechs Kinder, drei davon sind von seiner Frau Senay (31), drei mit seiner Cousine Sabrina.

Das traumatische Erlebnis

Das Allerwichtigste ist für den Sänger, dass seine Kinder nicht dieselben traumatischen Erfahrungen machen müssen wie er, verrät der Künstler im Interview mit RTL.

Als Menowin gerade einmal neun Jahre alt war, musste er schon ins Gefängnis. Allerdings war er nicht derjenige, der hinter Gittern saß, sondern seine Mutter. Bis heute geht ihm dieser Besuch nicht mehr aus dem Kopf, es soll extrem „furchteinflößend“ gewesen sein – war scheinbar aber nicht furchteinflößend genug, sonst hätte er eventuell einen anderen Lebensweg als seine Mutter eingeschlagen.




Seine Kinder sollen ihn niemals hinter Gittern sehen

Trotzdem hat der Bohlen-Liebling den klaren Entschluss gefasst niemals seine Kinder ins Gefängnis zu lassen, auch wenn das bedeutet er wird seine Kids eine ganze Weile nicht sehen.

Auch seine Frau Senay muss in der Zeit ohne ihren Ehemann auskommen und sich allein um sechs Kinder zu kümmern. Trotz der großen Herausforderung steht die ganze Familie hinter Menowin.

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Das jüngste Kind der beiden ist gerade erst auf die Welt gekommen, am 3. Oktober 2021. Für ihn hat er ein Hoffnungsschimmer: „Das soll und wird das erste Kind sein, das mich niemals auf Drogen erlebt“. In der Vergangenheit hatte er viel mit Drogen und Alkohol zu kämpfen, deshalb saß er bereits vier Jahre hinter Gittern. Sogar aus DSDS flog er 2005 deswegen raus. 2010 wagte der Sänger einen neuen Versuch und schaffte es in das Finale.

Menowin Fröhlich: Doch nicht im Knast?

Vielleicht ist diese erneute Knast-Erfahrung ein Hoffnungsschimmer, ein Leben ohne Alkohol und Drogen führen zu können.