Location in BrandenburgMirco Nontschew: Diese Party soll den Abschied erleichtern

Leni HübnerLeni Hübner | 29.06.2022, 20:15 Uhr
Mirco Nontschew mit großer fragender Geste
Mirco Nontschew war sehr beliebt. Tausende würden gern zu der Abschiedsfeier pilgern.

Foto: IMAGO/ APress

Vor etwa einem halben Jahr starb der Comedian Mirco Nontschew. Damit sich Freunde, Künstler und Fans verabschieden können, soll in wenigen Wochen eine große Open-Air-Party gefeiert werden.

Sein Tod am 3. Dezember letzten Jahres schockierte Freunde, Kollegen und Fans. Völlig unerwartet starb Mirco Nontschew im Alter von 52 Jahren allein in seiner Wohnung. Nach der ersten Trauerphase verkündeten enge Freunde des Comedians, dass es im Sommer ein großes Abschiedsfest geben soll – eine Party, die Mirco gefallen hätte. Für alle.

Fröhliche Feier für den Comedian

Nun ist es bald so weit. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Laut „Bild“-Zeitung wurde eine Location in einer kleinen Gemeinde in Brandenburg gefunden. Wo genau, wird nicht veröffentlicht. Dort sollen 250 Gäste die Gelegenheit haben, Mirco Nontschew posthum hochleben zu lassen. Erwartet wird eine fröhliche Feier.

„RTL Samstag Nacht“ wird neu aufgelegt

Doch leider ist es nun wohl doch keine öffentliche Veranstaltung, zu der auch Fans geladen sind, wie anfangs gedacht. Es scheinen hier nur Menschen aus seinem Umfeld zusammenzukommen. Welche Künstler auftreten oder welche Freunde und Angehörigen anwesend sein werden, ist noch unklar. Aber vielleicht wird das Event im Fernsehen übertragen, um Fans teilhaben zu lassen.



Tribut für Mirco Nontschew und LOL

Eine weitere Chance, sich von Mirco Nontschew zu verabschieden, wollen die einstigen „RTL Samstag Nacht“-Kollegen ermöglichen. Es soll eine Tribut-Sendung geben, die Mircos Schaffen ehrt. Mit dabei ist natürlich auch Esther Schweins (52), die nach Mircos Tod schrieb: „Mirco, du warst der begabteste Mann, den ich in meinem Leben kennengelernt habe.“ Ein Sendetermin für die Gala steht noch nicht fest.

Ansonsten bleiben den Trauernden nur die Erinnerungen, die Mirco Nontschew selbst geschaffen hat. Zuletzt war der Comedian in der dritten Staffel von „LOL – Last One Laughing“ zu sehen. Damals war er traurig, dass er so früh rausgeflogen ist und er nicht alles zeigen konnte, was er vorbereitet hatte. Niemand ahnte, dass er nie wieder Gelegenheit dazu haben würde. Die Staffel wurde ihm gewidmet.

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Alle vermissen Mirco Nontschew

Bully Herbig (54), der die deutsche Ausgabe von LOL moderiert, hätte Mirco gern noch gesagt, wie großartig die Aufzeichnung geworden sei. Doch er erreichte den Comedian telefonisch nicht. Dann kam die Nachricht seines Todes: „Das hat einem schon den Boden unter den Füßen weggezogen. Das war nicht einfach, auch fürs ganze Team“, erklärt Bully, für den direkt klar war: Die Sendung muss trotzdem gesehen werden – um zu zeigen, wie gut Mirco Nontschew war.

Beigesetzt wurde Mirco Nontschew zwei Monate nach seinem Tod im kleinsten Kreis Ende Januar. Zuvor hatte die Polizei mit Hilfe einer Obduktion versucht zu ermitteln, woran der Comedian gestorben ist. Es wurde keine Fremdeinwirkung festgestellt und auch ein Suizid konnte wohl ausgeschlossen werden. Mirco Nontschew ist laut seines Managers Bertram Riedel eines natürlichen Todes gestorben.