SängerNino De Angelo kündigt nach 40 Jahren Ende seiner Karriere an

dpadpa | 25.07.2022, 08:38 Uhr
Der deutsche Sänger Nino möchte mehr Zeit mit seiner Familie verbringen und plant einen schrittweisen Rückzug aus dem Musikgeschäft.
Der deutsche Sänger Nino möchte mehr Zeit mit seiner Familie verbringen und plant einen schrittweisen Rückzug aus dem Musikgeschäft.

Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa

„Ich will endlich leben, ohne Stress, schon wieder den nächsten Auftritt im Nacken zu haben“: Nino De Angelo plant einen schrittweisen Rückzug aus dem Musikgeschäft.

Popsänger Nino de Angelo möchte nach eigenen Worten mehr Zeit mit seiner Familie verbringen und plant einen schrittweisen Rückzug aus dem Musikgeschäft. „Ich will endlich leben, ohne Stress, schon wieder den nächsten Auftritt im Nacken zu haben“, sagte der 58-Jährige der „Bild“-Zeitung.

Neues Album in der Pipeline

Demnach arbeitet er gerade an einem neuen Album – nach seinen Worten soll es das letzte sein und 2023 erscheinen. Mit dem Album wolle er voraussichtlich 2024 nochmal auf Tour gehen. „Und danach ist dann Schluss“, sagte de Angelo. Ein Ende seiner Arbeit mit Musik bedeutet dies aber wohl nicht: Er wolle der Musik weiter treu bleiben und weiter Songs für Kollegen schreiben, kündigte er an.

Erster erfolgreicher Song 1982

Nino de Angelo (bürgerlich Domenico Gerhard Gorgoglione) nahm seine erste Platte mit 17 Jahren auf. Ein Flop.

Die erste Single, die er 1982 als Nino de Angelo veröffentlichte, war „Und ein Engel fliegt in die Nacht“ eine Coverversion des Hits „Souvenir“ von Orchestral Manoeuvres in the Dark. Seien Durchbruch erlangte er 1983 mit dem von Drafi Deutscher geschriebenen Song „Guardian Angel“ in der deutschen Version „Jenseits von Eden“.

Anfang der 1990er-Jahre wollte Nino de Angelo sein Image als Schlagersänger loswerden, er trennte sich von Produzent Dieter Bohlen, orientierte sich in Richtung Rockmusik. Die Songs blieben Flops. Erst mit den letzten Alben „liebe für immer“ (20217) und „Gesegnet & verflucht“ mit einem deutlichen Rocksound wurde er wieder erfolgreicher.

(dpa/K&T)