Prinz Frederic von Anhalt mit „schwerer Kopfverletzung“ im Krankenhaus

Prinz Frederic von Anhalt mit schwerer Kopfverletzung im Krankenhaus
Prinz Frederic von Anhalt mit schwerer Kopfverletzung im Krankenhaus

Foto: Privat

10.12.2020 12:34 Uhr

Große Sorge um Prinz Frederic von Anhalt. Der 77-Jährige wurde heute Nacht nach einem Unfall in die Düsseldorfer Uniklinik gebracht, wo er gleich notoperiert beziehungsweise genäht werden musste.

Doch was genau ist eigentlich passiert? An den genauen Hergang seines Unfalls soll sich Prinz Frederic von Anhalt selbst nicht erinnern können, erklärt seine Sprecherin Anna Karolina Heinrich.

Schwere Verletzungen am Kopf

Der Prinz sei aktuell in Deutschland, um so dem strikten Lockdown in Kalifornien zu entkommen. Doch dass seine Deutschland-Reise ihn in ein Krankenhaus führen würde, hätte sich der Lebemann beim besten Willen nicht gedacht.

So stolperte der Adelige gegen 3.30 Uhr in beschwipstem Zustand in seinem Düsseldorfer Hotelzimmer. Dabei fiel Zsa Zsa Gabors ehemaliger Partner mit dem Kopf gegen die Balkonscheibe und verletzte sich schwer am Kopf. Da die Schnittwunde „sehr stark“ blutete, musste Prinz Frederic in ein Krankenhaus gebracht werden, wo die Ärzte neben der Schnittwunde auch noch eine schwere Gehirnerschütterung feststellten.

Prinz Frederic von Anhalt mit schwerer Kopfverletzung im Krankenhaus

Foto: Privat

Der Champagner wurde ihm zum Verhängnis

Zudem muss der medienliebende Prinz erstmals 48 Stunden unter Beobachtung in der Uniklinik bleiben. Aktuell gehe es ihm den Umständen entsprechen gut, heißt es von seiner Sprecherin. Durch seine Verletzung dürfte Frederic nun auch über die Feiertage recht eingeschränkt sein.

Ob er nun, wie ursprünglich geplant, Weihnachten in München verbringen und anschließend zum Skifahren in die Schweiz reisen kann, wird sich nun in den nächsten Tagen entscheiden …

Von Obdachlosen brutal zusammengeschlagen

Erst im Frühjahr schockte der Prinz mit einem fürchterlichen Erlebnis. So fiel er einem brutalen Schläger zum Opfer. Da die Fitnessstudios aufgrund der Corona-Einschränkungen im Frühjahr geschlossen waren, hielt sich der Prinz mit nächtlichen Spaziergängen durch die leeren Straßen von Beverly Hills fit.

Dabei entdeckte er eines Nachts an einer Straßenecke drei Obdachlose und erklärt: „Es ist sehr ungewöhnlich Obdachlose in Beverly Hills zu treffen. Normalerweise trauen sie sich gar nicht in dieser Gegend zu betteln. Da sie mir aber Leid taten, drückte ich Ihnen 20 Dollar in die Hand.“

„Die Prellungen taten so weh“

Doch anscheinend waren die drei Männer mit 20 Dollar nicht zufrieden und verlangten nach mehr Geld. Um jegliche Auseinandersetzung zu vermeiden, ignorierte Prinz Frederic die Aufforderung und ging ahnungslos weiter. Plötzlich spürte er einen starken Schlag von hinten: „Ich habe mich nicht mehr ausgekannt. Plötzlich schlug einer der Obdachlosen mit einem Stock auf mich zu. Er traf mich mehrmals auf die Rippen und meine Schulter. Dann kamen die anderen zwei noch dazu. Ich lag kurz auf dem Boden, doch hatte noch genug kraft, um zu flüchten.“

Nach der Prügelattacke ging er nach Hause und legte sich schlafen. Doch am nächsten Morgen konnte er gar nicht mehr aufstehen. „Die Prellungen taten so weh, dass ich keinen Schritt mehr machen konnte.“ Anschließend wurde er mit einem Rettungswagen auf die Notaufnahme von UCLA Krankenhaus gebracht. Nach mehreren Untersuchungen stellten die Ärzte keine schweren Verletzungen fest. Prinz Frederic hatte viel Glück „nur“ mit starken Rippen – und Schulterprellungen davon zu kommen.

Er gibt ihnen keine Schuld

Prinz Frederic gibt den Obdachlosen keine Schuld. „Schuld sind nicht die armen Menschen, die auf der Straße leben müssen. Bis vor kurzem ging es ihnen noch gut. Sie bekamen ihre 100 bis 150 Dollar am Tag und konnten gut davon Leben.

Seitdem Los Angeles zu einer Geisterstadt wurde, in der es weder Fußgänger noch Touristen gibt, verdienen die Obdachlosen nicht mal einen Cent. Kein Wunder, dass sie durchdrehen. Es ist höchste Zeit, dass das Leben in Kalifornien sich wieder normalisiert. Wenn die Sperre nicht aufgehoben wird, werden bald alle durchdrehen.“ (DA)