„Promi Big Brother“-Steckbrief (15): Topmodel Papis Loveday

„Promi Big Brother“-Steckbrief (15): Topmodel Papis Loveday
„Promi Big Brother“-Steckbrief (15): Topmodel Papis Loveday

SAT.1/Marc Rehbeck

09.08.2021 16:10 Uhr

Acht Bewohner:innen sind bereit zum Abheben! Sie lassen ihr bisheriges Leben auf der Erde zurück und begeben sich in SAT.1 auf eine Mission unter dem wachsamen Auge des großen Bruders: 24 Stunden unter Kamerabeobachtung. Kein Kontakt zur Außenwelt. Nur einer, der die Regeln vorgibt und sie Tag für Tag vor neue Herausforderungen stellen wird: Big Brother.

Eine Ballermann-Sängerin mit Porno-Vergangenheit, eine verschmähte „Bachelor“-Gewinnerin sowie eine polarisierende Spielerfrau mit eingestaubtem Frauenbild. Die Besetzung der diesjährigen „Promi Big Brother“-Staffel ist ziemlich explosiv. Mit dabei ist auch Topmodel Papis Loveday.

So abgehoben wird die neue „Promi Big Brother“-Staffel

Schon im Vorfeld haben einige Promis verlauten lassen, dass sie keine leichten Mitbewohner sind. Ob sich die Stars und Sternchen in Deutschlands bekanntestem TV-Container an den Hals gehen oder ob Friede, Freude, Eierkuchen herrschen wird, zeigt sich täglich um 20:15 Uhr bei SAT.1. In diesem Jahr schickt der große Bruder seine prominenten Bewohner:innen ins Weltall.

„Promi Big Brother“-Steckbrief (15): Topmodel Papis Loveday

SAT.1/Marc Rehbeck

Wer ist Papis Loveday?

Als Sohn eines Arztes mit drei Ehefrauen wird Papis Loveday im Senegal geboren und wächst mit sechs Geschwistern und 19 Halbgeschwistern auf. Nach dem Abitur zieht er mit einem Sportstipendium in der Tasche für ein Informatikstudium nach Paris. Als er während seines Trainings für die Leichtathletik-WM als Model entdeckt wird, fällt der Startschuss für Papis‘ steile Modelkarriere: Er arbeitet für internationale Modehäuser, ist Dauergast auf dem Laufsteg bei den Mailänder Modewochen und ziert zahlreiche Cover von Modemagazinen.

Als Laufsteg-Coach bei „Germany‘s Next Topmodel“, Moderator bei „Austria‘s Next Topmodel“ oder Juror bei „Switzerland‘s Next Topmodel“ bleibt der Senegalese seinem Metier auch im TV treu. Im Jahr 2020 sorgt Papis durch seine Anti-Rassismus-Rede vor mehr als 20.000 Menschen auf dem Königsplatz in München für Aufmerksamkeit. Im Interview mit Sat.1 lässt Papis die Zuschauer:innen hinter die eigene Fassade blicken.

So tickt Papis Loveday wirklich

Warum machst Du bei „Promi Big Brother“ mit?
Millionen Menschen zeigen ihr privates Leben der ganzen Welt auf Instagram. Jetzt zeige ich mein Leben ganz Deutschland, werde dafür bezahlt und bekomme vielleicht sogar noch eine Gewinnsumme. Außerdem möchte ich, dass Deutschland mich besser kennenlernt. Ich arbeite viel in Österreich und der Schweiz, nur in Deutschland kennen mich die Menschen noch nicht oder nicht so gut.

Was wird dabei die größte Herausforderung für Dich?
Die größte Herausforderung wird sein, dass ich nicht das essen kann, was ich will und nicht dann essen kann, wenn ich Hunger habe. Und Hunger macht mich aggressiv, das kann ich leider nicht kontrollieren (lacht). Die Kameras machen mir keine große Angst, auch das Zusammenleben mit anderen Menschen nicht. Ich komme aus einer großen Familie und ich liebe es, mit anderen Menschen zusammenzuwohnen. Wir waren 26 Kinder.“

Bei Instagram kann man sich aussuchen, was man postet, bei „Promi Big Brother“ bist Du 24 Stunden unter Kamerabeobachtung. In welcher Situation wärst Du lieber unbeobachtet?
Mein Wunsch wäre, dass ich nicht gerade dann gezeigt werde, wenn ich gerade aufgewacht bin. Ich hasse mich am frühen Morgen! Ich bin ein Morgenmuffel. Normalerweise stehe ich auf und gehe direkt ins Bad, um mich frisch zu machen. Vorher rede ich mit keinem Menschen (lacht). Ansonsten liebe ich meinen Körper. Eigentlich gibt es keine Stelle, die ich nicht mag. Und ich liebe es, zu duschen. Das könnte eine Herausforderung sein, denn ich kann nicht einen Tag ohne Duschen auskommen, das wird sonst schrecklich für mich. Ich werde nackt duschen – sage ich jedenfalls jetzt (lacht).“

„Promi Big Brother“-Steckbrief (15): Topmodel Papis Loveday

SAT.1/Marc Rehbeck

Was macht Dich wütend?
Ich hasse Menschen, die falsch sind. Und unordentliche Menschen, die alles dreckig machen, mag ich auch nicht (lacht).“

Wie reagierst Du in Konfliktsituationen?
Wenn ich mitbekomme, dass es Streit gibt, mache ich meinen Mund auf und sage meine Meinung. Ich kann mich aber auch entschuldigen, wenn ich im Unrecht oder ungerecht war.

Wie wichtig sind Dir der Sieg und die Gewinnsumme?
Ich bin ehrgeizig. Mein Ehrgeiz hat mich dahin gebracht, wo ich jetzt bin. Gewinnen würde ich gerne, auch wegen der Gewinnsumme: Durch Corona haben sich viele Dinge verändert, auch bei meiner Familie und generell in Afrika. So viele Kinder leben auf der Straße. Ich möchte gerne helfen: Ein Teil von dem Geld würde deswegen auf jeden Fall als Spende in den Senegal gehen.

Deine Anti-Rassismus-Rede vor 20.000 Menschen hat 2020 für Aufsehen gesorgt. Wie begegnest Du Rassismus im Alltag?
Als ich diese Rede gehalten habe, haben sich viele meiner Freunde gewundert: ‚Was? Du auch?‘ Aber natürlich: Rassismus betrifft mich genauso, wie jeden anderen Farbigen. Ich erlebe Rassismus jeden Tag: Wenn ich in den Supermarkt gehe und Blicke bemerke oder ich auf Menschen treffe, die mir sagen: ‚Ach, wie gut für Dich, dass Du jetzt in Deutschland lebst.‘ Auch das ist
eine Art von Rassismus, ein alltäglicher Rassismus eben. Es hilft aber nicht, darüber zu weinen. Man muss weiterkämpfen, damit sich etwas ändert. Man muss darüber sprechen, damit sich das Denken der Menschen ändert.

Die neunte Staffel von „Promi Big Brother“ läuft täglich ab 20:15 Uhr in Sat.1 und rund um die Uhr auf Joyn.