Shootingstar Karsten Walter plaudert hier über seine neue Karriere

Shootingstar Karsten Walter plaudert hier über seine neue Solo-Karriere
Shootingstar Karsten Walter plaudert hier über seine neue Solo-Karriere

© Anelia Janeva

Paul VerhobenPaul Verhoben | 18.09.2022, 19:45 Uhr

Sechs Jahre lang hat Karsten Walter zusammen mit Feuerherz deutsche Schlagergeschichte geschrieben - mit über 30 Millionen Streams, 28 Millionen YouTube-Klicks. Nun probiert er es alleine.

Dazu gehörten drei Top-10-Alben in Folge sowie ausverkauften Konzerte. Unterm Strich heißt das: Die Schlager-Boyband Feuerherz zu den Großen ihres Genres. Doch das ist nun Geschichte. Die Boygroup hatte sich 2014 gegründet und zum Jahresende 2020 getrennt.

Karsten Walter startet als Solist durch

Nun hat sich der charismatische Sänger Karsten Walter also aufgemacht, die Herzen seiner Fans mit seinen energiegeladenen und verführerischen Songs zum Beben zu bringen. Karsten Walter, der mit Singer-Songwriterin Marina Marx (31) verlobt ist, kann genau diese Gefühle erzeugen und liefert mit seinem ersten Soloalbum „Komm näher“  den Beweis, dass man Musik nicht nur hören, sondern auch im wahrsten Sinne des Wortes fühlen kann.

Produziert wurde das Debütalbum des 29-Jährigen übrigens vom mit Gold und Platin ausgezeichneten Produzenten Roman Lüth, der u.a. für Helene Fischer, Kerstin Ott und Ben Zucker produzierte. Im Management vertraut Karsten Walter weiterhin auf das bewährte Feuerherz-Management von AME. Media. Die gelten schließlich auch als Entdecker der Boyband. Wir haben mit Karsten Walter geplaudert.

Karsten Walter fühlt sich unfassbar geehrt

Wie fühlt es sich an, das erste Solo-Album auf dem Markt zu haben?

Es ist ein unbeschreibliches Gefühl. Ich habe zwar schon einige Alben veröffentlicht – trotzdem fühlt es sich so an, als würde ich alles nochmal komplett neu erleben. Die Aufregung vor der Veröffentlichung war definitiv um einiges höher als in meiner Bandzeit. Ich weiß auch gar nicht, wie ich dieses Gefühl beschreiben soll, wenn ich mein Album für Fans signiere – in dem Wissen, dass die Menschen das Album nur gekauft haben, um mich zu hören. Ich fühle mich unfassbar geehrt.

War die Umstellung groß vom Teil einer Band hin zu solo auf Bühnen zu stehen und zu performen?

Auf jeden Fall. Ich bin generell immer sehr nervös vor Auftritten. Das war ich auch schon in der Bandzeit. Aber dass nun alle Augen nur auf mich gerichtet sind, war und ist eine große Umstellung, an die ich mich erst gewöhnen musste. Ich bin aber ein Mensch, der sehr schnell lernt und wächst und mittlerweile fühlt es sich alles sehr richtig an. Jetzt versuche ich es einfach nur noch zu genießen.

Hast Du zu den anderen Feuerherz-Mitgliedern noch Kontakt?

Leider nicht mehr intensiv, was ich sehr sehr schade finde. Aber so ist das manchmal im Leben. Ich wünsche den Jungs nur das Beste der Welt und den allergrößten Erfolg, sowohl privat als auch geschäftlich. Ich denke noch sehr oft an die Zeit zurück.

Marina Marx und Karsten Walter
Marina Marx und Karsten Walter

© IMAGO / Bildagentur Monn

Du hast bereits zwei gemeinsame Singles mit Deiner Freundin Marina Marx aufgenommen. Wie leicht fiel Euch die Zusammenarbeit?

Es fühlt sich nicht nach Arbeit an. Wir lieben es. Und ich hoffe, dass wir noch mehr gemeinsam machen werden in Zukunft. Ich denke, wir sind ein unschlagbares Team und mit ihr auf der Bühne zu stehen ist für mich das größte. Einfach immer wieder magisch!

Eure zweite gemeinsame Single „Lass die anderen reden“ handelt von Cyber-Mobbing, das Ihr selbst erleben musstet. Hilft Euch die Musik, damit besser umgehen zu können?

Definitiv. Und wir wollten mit dem Song auch anderen helfen, die in derselben Situation sind. Das Internet kann grausam sein und das erleben wir tagtäglich. Wir hoffen, dass wir mit dem Song ein Zeichen setzen konnten.



Wie oft am Tag checkt Ihr Eure Social Media Accounts?

Mittlerweile versuche ich es ein wenig zu reduzieren. Aber je größer die Community wird, desto mehr möchte man interagieren und alles mitbekommen. Da lässt es sich nicht vermeiden, öfters am Tag zu gucken. Aber ich liebe unsere Supporter, sie sind die besten und geben uns viel Kraft.

Du warst kürzlich bei „Leon – Glaub nicht alles, was du siehst“ auch als Schauspieler tätig. Baust du Dir gerade ein zweites Standbein auf?

Ja, ich möchte unbedingt mehr in diesem Bereich machen. Und wer weiß, vielleicht sieht man mich bald schon in einer anderen Rolle 🙂