Promis privatTil Schweiger entspannt am liebsten bei Horst im Garten

Til Schweiger gönnt sich in Zeiten von Filmdrehs nur zwei Stunden Schlaf.
Til Schweiger gönnt sich in Zeiten von Filmdrehs nur zwei Stunden Schlaf.

Stefan Sauer/dpa-Zentralbild/dpa

dpadpa | 18.09.2022, 12:40 Uhr

Wenn er einen Film drehe, habe er keine Zeit viel zu schlafen, erzählt Til Schweiger. Maximal 2 Stunden. Wie er sich nach der Drehzeit wieder erholt, erzählte er jetzt.

Der Regisseur, Produzent und Schauspieler Til Schweiger hat nach eigenen Angaben bei der Produktion seines neusten Films „Lieber Kurt“ versucht, alles im Blick zu halten. „Ich kümmere mich um jeden Schauspieler, auch um die Komparsen. Alles ist wichtig“, sagte der 58-Jährige dem privaten Rundfunksender Hit Radio FFH in Bad Vilbel bei Frankfurt.

Bei solchen Produktionen schlafe er meist nicht mehr als zwei Stunden täglich. „Für die Dauer eines Films geht das, danach muss ich wieder auftanken.“

Horst hat den schönsten Garten der Welt

Um wieder Kraft zu schöpfen, sei er zuletzt öfter in seiner Heimatstadt Gießen gewesen. „Ich besuche meinen Vater oder bin bei meinem Freund Horst im Garten. Das ist wie Urlaub. Er hat den schönsten Garten der Welt, alles selbst angepflanzt. Ich liebe diesen Garten“, schwärmte der Schauspieler.

Gemeint ist Horst Hack, Schulleiter der Grundschule Niederbiel bei Wetzlar in Hessen und langjähriger bester Freund von Schweiger. Beide hatten sich 1983 in der Gießener Disco „Ausweg“ kennengelernt. Damals war Schweiger 20.



Til Schweiger hofft, dass „Lieber Kurt“ gut ankommt

Sein neuer Film, der nach dem Bestseller von Sarah Kuttner gedreht ist und seit 15. September im Kino läuft, behandelt den Verlust eines Kindes und wie das alles und alle verändert. Der berühmte Filmemacher hofft, dass „Lieber Kurt“ nicht durchfällt: „Ich war mir noch nie so unsicher, wie bei diesem Film. Aber auch wenn er kein Erfolg im Kino wird, bin ich stolz auf diesen Film und er wird seinen Weg gehen und sein Publikum finden. Für mich war er wichtig.“

Schweiger wurde in Freiburg (Baden-Württemberg) geboren. Er wuchs bei Gießen (Hessen) auf und ging dort zur Schule.

(dpa/K&T)