Jahrelange SehnsüchteTil Schweiger: Zieht er sich aufs Land zurück?

Til Schweiger in Prag
Til Schweiger in Prag

ẞ IMAGO / CTK Photo

Paul VerhobenPaul Verhoben | 07.09.2022, 12:50 Uhr

Der umtriebige und rastlose Filmemacher Til Schweiger würde eigentlich viel lieber auf dem Land leben. Denn er liebt die Natur.

Der deutsche Schauspieler und Regisseur ist schon allein wegen seines Berufs meistens in Städten unterwegs. In den großen Metropolen finden Meetings statt oder werden Filmpremieren gefeiert und auch Dreharbeiten sind natürlich häufig in städtischen Filmstudios angesetzt.

Doch wie der „Keinohrhasen“-Macher jetzt im aktuellen Interview mit der Illustrierten „Gala“ verriet, würde er eigentlich viel lieber im Grünen seinen Alltag verbringen. „Mein Traum war immer, auf dem Land zu leben“, erzählt Schweiger im Gespräch mit den Reportern.

Eine Finca auf Mallorca

Til Schweiger war von 1995 bis 2014 war Til Schweiger mit der US-amerikanischen Moderatorin, Unternehmerin und Autorin Dana Carlsen verheiratet, mit der er auch vier Kinder hat.

Seine Ex-Frau habe damals allerdings einen Lebensmittelpunkt in der Stadt präferiert. „Das ist auch der Hauptgrund, warum ich mir eine Finca auf Mallorca gekauft habe. Mal gucken, vielleicht ziehe ich auch in Deutschland noch aufs Land“, gibt der Filmstar weiter preis.

So entspannt Til Schweiger

Auch auf Instagram zeigt Schweiger regelmäßig, wie wichtig ihm die Auszeiten außerhalb der Großstadt sind. Zuletzt postete er einen Schnappschuss, auf dem er neben einer Herde Kühe im Gras liegt. Darunter schrieb er auf Englisch: „Ich liebe die Natur.“

Vielleicht sollte der Filmemacher einfach sicherstellen, dass sein nächstes Drehbuch auf dem Land spielt.



Til Schweiger in „Lieber Kurt“

Übrigens: Schweiger spielt in der Verfilmung von Sarah Kuttners Roman-Bestseller „Lieber Kurt“ einen Familienvater, der den Tod seines Sohnes verarbeiten muss. Kinostart ist am 15. September.

Wie man sich am Filmset versetzt in die für die Rolle passende Stimmung versetzt, verriet der 58-Jährige im Interview.

„In den USA hast du die ganzen Schauspieler mit ihrem Method Acting, die sich nur mit dem Namen der Rolle ansprechen lassen und den ganzen Tag mit trauriger Musik im Ohr herumlaufen, um eine Szene zu spielen“, sagte er im Gespräch mit „prisma.de“. „Sie reden auch nicht mit jemandem, der ihren Gegner im Film spielt. Ich habe mit großartigen Kollegen wie John Hurt oder Emma Thompson gedreht und die albern rum, bis die Klappe kommt, und dann sind sie in der Figur. Bei mir ist das auch so. Kurz bevor ich mit einer traurigen Szene dran bin, sage ich ‚Leute, ich brauche jetzt ein paar Minuten, um mich da reinzufühlen‘, aber dann war es das auch.“

(Bang/K&T)