Unfaires Spiel: Angelina Jolies gegen Brad Pitt

Unfaires Spiel: Angelina Jolies gegen Brad Pitt
Unfaires Spiel: Angelina Jolies gegen Brad Pitt

Foto: Shutterstock/ Everett Collection

07.10.2021 20:52 Uhr

Das Château Miraval war für das Ex-Paar ein Zufluchtsort fernab von Hollywood und Papparazzis. Nun zerschlägt Angelina das Paradies. Ist das ihr Showdown im Rosenkrieg?

Hier haben sie geheiratet, hier kam die Familie zusammen: im idyllischen Örtchen Corren liegt das Weingut Château Miraval, das Angelina Jolie und Brad Pitt 2008 noch als das Hollywood-Traumpaar gekauft haben. Im Scheidungskampf, der nun schon fünf Jahren andauert, geht es neben dem Sorgerecht auch immer wieder darum, was aus dem Gut wird. Das wird auf 140 Millionen Euro geschätzt wird, aber hier geht es um emotionale Werte und das macht Angelinas Verkauf ihrer Anteile so perfide

Das Ende von Brangelina – Härter als ein Hollywood-Drama

Es heißt, in guten Zeiten hätten die beiden dem jeweils anderen noch ein Vorkaufsrecht eingeräumt. Und Brad Pitt, dem ursprünglich 60 Prozent des Gutes gehört haben, soll Angelina noch weit vor dem großen Beziehungsende im Jahr 2016 – aus welchen romantischen Gründen auch immer – dann doch noch 10 Prozent überlassen haben. Wie sehr wird ihn diese Geste nun ärgern? Denn trotz seines Einspruchs beim zuständigen Gericht konnte Brad Pitt den Verkaufsabschluss jetzt nicht verhindern.

Faire Gesten zeigt Angeline Jolie gegenüber Brad Pitt wirklich keine. Auch in Sachen Sorgerecht ist ihr jedes Mittel recht. Sie zieht die Kinder mit hinein und verlangt sogar, dass sie gegen ihren Vater aussagen. Am Ende erscheint nur ihr Ältester Maddox (19) vor Gericht. Auch häusliche Gewalt bringt sie als Argument gegen Pitt vor. Therapeuten, Experten und Zeugen sagen aus und Dreck wird aufgewühlt. Angeblich hat Jolie sogar dem zuständigen Richter John Ouderkirk Befangenheit vorgeworfen, um Zeit zu gewinnen.

Angelinas Verkauf: Ein klarer Rache-Akt?

Vielleicht gibt es doch eine ausgleichende Macht, die für Gerechtigkeit sorgt. Denn trotz der harten Vorwürfe und seinem Eingeständnis, ein Alkoholproblem zu haben, geht Brad Pitt im Mai dieses Jahres als Sieger aus der Schlacht hervor. Er darf seine Kinder künftig sehen. Maddox ist ja mittlerweile erwachsen, aber für die minderjährigen Pax (17), Zahara (16), Shilo (14) und die Zwillinge Vivienne und Knox (beide 12) will Pitt endlich wieder ein sorgender Vater sein.

Und genau deswegen vermuten viele, dass der Verkauf der Anteile ein Rache-Akt der Jolie ist. Es ist die einzige Chance,  dem triumphierendem Ex-Partner einen heftigen Schlag zu versetzen. Pitt, der das Gut in der Provence noch immer als Rückzugsort nutzt und sogar mit neuen (und wieder verflossenen) Lieben dort war, wird künftig nicht mehr machen können, was er will. Die neuen Mitbesitzer werden ordentlich mitmischen. Eingestiegen ist nämlich die Tenute del Mondo, eine Tochtergesellschaft eines weltweit führenden Unternehmens für hochwertige Spirituosen und Weine. Denen wird es sicher um das Geschäft und nicht um Leidenschaft gehen. Oder wollen die Geschäftsführer dort doch mal urlauben?

View this post on Instagram Ein Beitrag geteilt von Miraval (@miraval)

Ende noch offen: Brad Pitt hofft bis zum Schluß

Brad Pitt ist von Anfang an derjenige, der gemeinsam mit dem renommierten Wein-Experten Marc Perrin daran gearbeitet hat, auf dem Weingut Château Miraval Rosés auf Top-Niveau zu ernten, während die kämpferische Angelina Jolie mit UNICEF die Welt rettet. Das kann man ihr nicht vorwerfen, aber wie ein guter Mensch benimmt sich die Jolie in diesem Fall nicht. Laut der Daily Mail hat Pitt selbst das Wort „rachsüchtig“ vor Gericht ins Spiel gebracht. Seine Ex habe systematisch verhindert, dass er das Weingut allein übernehmen kann. Der letzte Vorhang in diesem Rosenkrieg ist bestimmt noch nicht gefallen. (MM)