Vanessa Mai über Body Positivity auf Instagram: ,,Viele verstehen das falsch!“

Isabell KilianIsabell Kilian | 29.12.2021, 17:17 Uhr
Vanessa Mai über Body Positivity auf Instagram: ,,Viele verstehen das falsch!"
Vanessa Mai über Body Positivity auf Instagram: ,,Viele verstehen das falsch!"

Foto: IMAGO / Future Image

Vanessa Mai ist erfolgreich und gutaussehend. Doch auch sie ist vor Hass und Hetze nicht gefeit. Nun spricht sie darüber, wie sie mit den Schattenseiten der Öffentlichkeit umgeht und wie sich ihre Einstellung verändert hat.

Vanessa Mai ist sportlich, erfolgreich und sieht gut aus. Ihre Fans und mehr als 900.000 Follower bei Instagram begeistert sie dort mit allem, was sie so liebt. Das birgt allerdings großes Potenzial für Neider: Wie die Sängerin in einem Interview mit t-online verriet, sind auch bei ihr Hassnachrichten und Mobbing inzwischen trauriger Alltag…

Vanessa Mai immer unglaubwürdiger?

Vanessa Mai liebt die Musik, den Sport und geile Outfits. Sie scheint glücklich mit sich und ihrem Leben und möchte ihre Fans an dieser Freude teilhaben lassen. Genau deswegen muss die „Bitte ruf nicht mehr an“-Interpretin aber so einige Kritik einstecken.

Denn ihre eigentliche Message, sich selbst so zu nehmen wie man ist, geht für Viele nach hinten los – Wer so durchtrainiert und erfolgreich ist, kann schließlich leicht reden. Aus diesem Grunde wird auch die 29-Jährige regelmäßig Opfer von Bodyshaming.

So bekomme sie Nachrichten bei Instagram, in denen man ihr vorwerfe viel zu viel Druck ausüben: „Sie sagen, ich sei ein schlechtes Vorbild für junge Leute. Ich würde unrealistische Maßstäbe setzen und sei viel zu durchtrainiert.“

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Leute verstehen Body Positivity falsch

Doch genau für solche Stimmen hat Vanessa Mai klare Worte parat! Denn wie sie erklärt, würde der Trend missverstanden: „Der Trend aktuell ist eigentlich Body Positivity, aber viele verstehen das falsch. Es geht darum, dass man sich und seinen Körper akzeptieren soll, egal ob skinny oder curvy. Viele verknüpfen das mit vermeintlich mehr auf den Hüften.“

Während sie sich solche Nachrichten früher sehr zu Herzen genommen hat und verletzt war, steht sie inzwischen drüber. „Heute prallt der Hass ab“, sagt sie und rät außerdem: „Man muss sich immer bewusst machen, dass andere Menschen auch nicht perfekt sind. Auch wenn das in den sozialen Netzwerken vielleicht so rüberkommt.

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Jeder ist für sich selbst verantwortlich

Vanessa Mai betont außerdem, dass sie mit ihren Fans teilen möchte, worauf sie Lust habe – „sei es Musik, Fitness oder andere Projekte.“ Wer von ihren Bildern negativ getriggert würde, der sollte viel mehr hinterfragen, „warum ihn das so sto?rt und was der Grund fu?r diesen Hass ist“.

Ihrer Meinung nach würde der Trend in eine „ganz extreme Richtung“ gehen. „Man braucht doch keine x Filter auf einem Bild“, ergänzt sie.

Da hat die Sängerin definitiv nicht Unrecht. Wie ehrlich ihre Worte und wie sehr (bzw. wie wenig) ihre Bilder am Ende  selbst bearbeitet sind, weiß nur die Sängerin selbst.