Warum Bella Hadid Alkohol nicht mehr anrührt

Laura KrimmerLaura Krimmer | 23.01.2022, 21:30 Uhr
Warum Bella Hadid Alkohol nicht mehr anrührt
Warum Bella Hadid Alkohol nicht mehr anrührt

IMAGO / Starface

Bella Hadid sagt, sie habe mit dem Trinken aufgehört, nachdem sie das Gefühl hatte, sich nicht kontrollieren zu können.

Bella Hadid startet das Jahr 2022 ohne Alkohol. Das Supermodel will nicht mehr trinken. Die Laufstegschönheit sprach jetzt ganz ehrlich, über ihre Alkoholsucht und wie sie andere zu einem nüchternen Leben inspirieren möchte.

Trocken seit Sommer 2021

In einem Interview mit der Zeitschrift „InStyle“ erklärte das 25-jährige Model und Unternehmerin, dass es „schwerer fiel, das Glas in die Hand zu nehmen“, nachdem ihr Arzt ihr die Auswirkungen von Alkohol auf ihr Gehirn gezeigt hatte.

„Ich habe viel getrunken“, sagte Bella Hadid, die vor sechs Monaten beschloss, mit dem Trinken aufzuhören. „Ich liebte den Alkohol und es ging so weit, dass sogar ich anfing, Abende abzusagen, weil ich das Gefühl hatte, mich nicht beherrschen zu können.“

Keine unberechtigte Sorge. Das Model wurde 2014 wegen Trunkenheit am Steuer verhaftet und angeklagt, wofür sie sechs Monate Bewährung, 25 Stunden gemeinnützige Arbeit und 20 Stunden Treffen der Anonymen Alkoholiker erhielt, außerdem wurde ihr der Führerschein für ein Jahr entzogen.


Jetzt selbst Getränkeherstellerin

Nachdem sie dem Alkohol aus ihrem Leben verbannte, will sie es anderen einfacher machen nicht zu trinken. Mit leckeren Alternativen zu Alkohol. Deswegen stieg sie ins Business der alkoholfreien Getränke ein. Im September wurde sie Mitbegründerin und Partnerin von Kin.

Zusammen mit der Marke Selters verkauft sie jetzt das Dosengetränk Kin. Dabei handelt es sich um mit Adaptogenen versetztes Mineralwasser.

Unter Adaptogen versteht man in der Naturheilkunde biologisch aktive Pflanzenstoffe, die dem Körper angeblich dabei helfen, besser mit Stress umgehen zu können. Bella Hadid vermarktet den Drink als „das erste Gehirnpflegegetränk“.

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Psychische Probleme

Alkohol betäubt die Gefühle, aber löst keine Probleme, das weiß die kleine Schwester von Bella Hadid heute. Deswegen spricht sie jetzt sehr offen über ihre Ängste, Depressionen und psychischen Probleme.

Das Supermodel sprach bereits im November offen über ihre psychische Gesundheit, als sie Fotos von sich weinend postete. „Social Media ist nicht real. Für alle, die Probleme haben, bitte denkt daran“, schrieb sie unter die Bilder.

„Manchmal muss man nur hören, dass man nicht allein ist. Also von mir für dich: Du bist nicht allein. Ich liebe dich, ich sehe dich, und ich höre dich. Selbsthilfe und psychische Erkrankungen/chemisches Ungleichgewicht ist nicht linear und es ist fast wie eine fließende Achterbahn der Hindernisse… es hat seine Höhen und Tiefen und Seiten“, fügte sie hinzu. „Aber ich möchte, dass ihr wisst, dass es immer Licht am Ende des Tunnels gibt und die Achterbahn immer irgendwann zum Stillstand kommt.“

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