„Schlimmste Situation“Alec Baldwin: Offenes Video mit Neujahrsvorsätzen nach „Rust“-Tragödie

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Redaktion KuTRedaktion KuT | 03.01.2022, 22:51 Uhr

Alec Baldwin ist eigentlich kein Typ für Neujahrsvorsätzte — dieses Jahr aber ist das anders, wie er in einem offenen und gleichermaßen traurigen Video erklärt.

Es war ein hartes Jahr für Alec Baldwin (63) — die Tragödie am Filmset von „Rust“ steckt dem Hollywood-Star immer noch in den Knochen. Am 28. Oktober 2021 hatte sich während eines Filmdrehs eine Kugel aus Baldwins Requisitenwaffe gelöst, Kamerafrau Halyne Hutchins (1979-2021) kam dabei ums Leben, Regisseur Joel Souza (48) wurde verletzt. Vor kurzem sprach Baldwin in einem knapp elfminütigen Instagram-Video über das vergangene Jahr – und bedankte sich auch für die Unterstützung, die er erfahren durfte.

Baldwin bedankt sich

„Eine weitere Chance, alles loszulassen, was uns schadet. Das uns zerstört“, schreibt er in der Caption — und erklärt im zugehörigen Video: „Ich habe mehr Menschen kennengelernt, die freundlich, nachdenklich und großzügig waren, als Menschen, die sich über den Tod von Halyna Hutchins bösartig geäußert haben. “  Dann fährt er fort: „Ich habe keine Angst, das zu sagen und es in ein paar Euphemismen zu verpacken – jemand ist sehr tragisch gestorben. Und ich habe so viel, ich meine so viel, Wohlwollen von den Leuten bekommen. Es ist einfach unglaublich.“

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„Die schlimmste Stuation“

„Dies war mit Sicherheit die schlimmste Situation, in die ich je verwickelt war, und ich hoffe sehr, dass die mit der Untersuchung dieser ganzen Sache beauftragten Personen so schnell wie möglich die Wahrheit herausfinden werden. Niemand will die Wahrheit mehr als ich“, erklärt er anschließend. Er selbst sei eigentlich kein Freund von Neujahrsvorsätzen. Dieses Jahr sei dies aber anders. Er wolle lernen, besser mit Negativität umzugehen — und berichtet von Telefongesprächen, die davon handelte, wie man „seine Gefühle besser in den Griff bekommt und sich nicht von ihnen zerstören oder überwältigen lässt. Wir leben in einer Welt, in der es einfach Ozeane von Negativität gibt, online und so weiter, und man muss einen Weg finden, damit umzugehen“.

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Große Tragödie

Die Geschehnisse rund um den tödlichen Unfall am „Rust“-Set hatten 2020 für jede Menge Gesprächsstoff gesorgt. So wurden Teilen der Filmcrew — speziell den Waffenverantwortlichen — grobe Fahrlässigkeit vorgeworfen. Wie es tatsächlich zu dem Unfall gekommen ist, ist bis jetzt der Mittelpunkt von immer noch anhaltenden Ermittlungen.