„Buffy“ ganz unharmonisch: Sarah Michelle Gellar packt aus

Sebastian GrünbergerSebastian Grünberger | 23.03.2022, 21:44 Uhr
Der Cast der Serie „Buffy“
Der Cast der Serie „Buffy“

IMAGO / 20th century Fox / Courtesy Everett Collection

Vor 25 Jahren flimmerte die erste Folge der Kultserie „Buffy“ über die Bildschirme. Was nach außen ein Megaerfolg war, war am Set selbst alles andere als Friede, Freude, Eierkuchen — das verrät der Star der Serie nun selbst.

Fans von „Buffy“ (voller Titel: „Buffy — Im Bann der Dämonen) denken voller Nostalgie zurück an die Kultserie mit Sarah Michelle Gellar (44), Alyson Hannigan (47) & Co. Wer allerdings nicht so verklärt auf die Zeit zurückblickt, sind die Stars der Produktion – denn hinter den Kulissen ging es alles andere als harmonisch zu. Daran erinnert sich Gellar in einem Buch.

Buffy: Das sagt Sarah Michelle Gellar

„Ich glaube, dass uns das Set und die Welt, in der wir uns befanden, unglücklicherweise gegeneinander ausspielten“, erklärt Gellar in „Every Generation a Slayer is Born: How Buffy Staked Our Hearts“ im Interview mit Evan Ross. „Ich denke, es wäre anders gewesen, wenn es heute wäre. Es wäre eine völlig andere Beziehung gewesen. Aber wir haben jetzt eine großartige Beziehung“, zitiert „Entertainment Tonight“ das neue Buch.

Sarah Michelle Gellar hält ein Messer in der Hand

IMAGO / 20th century Fox / Courtesy Everett Collection


Viele Höhen und Tiefen

Es sei viel Druck da gewesen, erklärt die Schauspielerin: „Wir haben wirklich hart gearbeitet. Wir waren jung, wir hatten Höhen und Tiefen. Jeder hatte Streit. Es gab Zeiten, in denen David sehr anstrengend sein konnte. Für mich war er das nie wirklich, aber ich bin mir sicher, dass er es war. Und ich bin mir sicher, dass ich zu anderen auch so war, oder?“

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Gellar bleibt in ihrer Schilderung aber undramatisch, erklärt, dass man eben noch nicht wirklich reif gewesen sei: „Es war nicht rosig. Niemand kommt immer gut miteinander aus. Und Alyson und ich hatten unsere Momente. Das ist keine Frage. Aber man ist jung“. Ihr Alter sei auch dafür verantwortlich gewesen, dass sie nicht wusste, wie sie mit dem Stress umgehen sollte. Sie gesteht außerdem, manchmal „nachtragend“ gegenüber Kollegen gewesen zu sein, die es ihrer Meinung nach leichter hatten als sie selbst.

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Dennoch hat Gellar viele gute Erinnerungen an jene Serie, die von 1997 bis 2003 lief und ein Millionenpublikum begeisterte. Zum 25. Jubiläum der Serie schrieb sie auf Instagram: „Heute vor Jahren hatte ich die Ehre, der Welt meine Version von Buffy Anne Summers vorzustellen. Es war ein harter Kampf. Ein Ersatz in der Mitte der Staffel auf einem neuen Sender, basierend auf einem Film, der keineswegs ein Riesenerfolg war. Aber dann waren da noch Sie. Die Fans. Ihr habt an uns geglaubt. Ihr habt das möglich gemacht. Ihr seid der Grund dafür, dass wir 25 Jahre später immer noch feiern können. Deshalb feiern wir heute auch euch“.

Mittlerweile habe man alle Missverständnisse aus dem Weg räumen können und sei gut miteinander befreundet — Happy End für den „Buffy“-Cast also!