Intimes InterviewJennifer Aniston: Warum es WIRKLICH zur „Friends“-Reunion kam

Sebastian GrünbergerSebastian Grünberger | 09.12.2021, 17:17 Uhr

IMAGO / Runway Manhattan / OConnor Arroyo

Jennifer Aniston überrascht in einem aktuellen Interview mit dem wahren Grund der „Friends“-Reunion. Spoiler: Mit Geld hatte es nichts zu tun!

Mit ihrer Rolle als Rachel in der Kult-Sitcom „Friends“ schrieb Jennifer Aniston (52) TV-Geschichte. Seitdem stand die Schauspielerin nicht nur mit ihren Filmrollen, sondern vor allem mit ihrem turbulenten Privatleben in den Schlagzeilen. In einem Interview mit „The Hollywood Reporter“ blickt Aniston auf berufliche und private Enttäuschungen und Erfolge zurück — und verrät auch, warum es 2021 eine One-off-Reunion von „Friends“ gab.

Warum es überhaupt zur „Friends“-Reunion kam

Dass es überhaupt zu einer „Friends“-Reunion gekommen ist — etwas, das alle fünf Hauptdarsteller lange Jahre vehement abgelehnt hatten — hatte in erster Linie mit dem Charme von Regisseur Ben Winston zu tun.

„Wir sagten alle: ‚Ich weiß nicht, ob wir einfach nur von seinem Talent oder seinem Charme oder einer Kombination aus all dem verführt wurden.‘ Sogar die Jungs meinten: ‚Verdammt, ich bin irgendwie in den Kerl verliebt. Ich weiß nicht, ob ich ja gesagt habe, weil es gut ist oder weil er so toll aussieht.‘ Was auch immer es war, wir haben alle ja gesagt, also…“

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Private Enttäuschungen und Lektionen

Wie es nach dem Ende der höchst erfolgreichen Sitcom weitergehen würde, wusste Aniston selbst nicht.  „Ich wusste nicht, was auf mich zukommen würde, und das war ein Segen. Es ist ein anderes Kaliber von Arbeit, aber ich liebe es, egal was es ist, selbst wenn es eine schrecklich rezensierte, dumme Komödie ist, es spielt keine Rolle, wenn es mir Freude bereitet“.

Die Enttäuschungen in ihrem Leben waren weniger beruflicher als viel mehr privater Natur: „Es waren eher persönliche Dinge, bei denen ich Erwartungen hatte, die sich sozusagen in Luft aufgelöst haben. Das war das Erschütternde daran, dass wir alle eine Vorstellung davon hatten, wie die Zukunft aussehen würde, und dass wir uns zusammenkauern und uns auf dieses oder jenes konzentrieren wollten, und dann hat sich alles über Nacht geändert, und das war’s.“ Eine Lebenslektion gibt sie obendrein: „Aber wie gesagt, alles ist ein Segen, wenn man in der Lage ist, die Höhen und Tiefen des Lebens auf diese Weise zu betrachten. Und wenn das alles nicht passiert wäre, würde ich hier nicht als die Frau sitzen, die ich bin.

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Aniston blickt in die Zukunft

Geht es nach der Schauspielerin, hat sie ihren Höhepunkt noch längst nicht erreicht. „Ich fange gerade erst an. Ich habe erst kürzlich angefangen zu denken: ‚Oh, ich kann das.‘ Ich denke, ich musste diese Hürden der Selbstzweifel überwinden und mir eingestehen, wer ich bin und wo ich bin und wie lange ich schon hier bin.“ Eine Autobiografie, wie sie ihr „Friends“-Kollege Matthew Perry (52) schreibt, wird es hingegen so bald nicht geben: „Ich habe die Erinnerungen noch nicht fertig – sie kommen noch. Aber das reizt mich nicht wirklich. Ich habe auch das Gefühl: ‚Wen interessiert das schon?’“